Direkt-Aufruf :
#BDSM, Mor**vorstellungen, Klischees, Emotionen

Guten Tag zusammen

ich bin neu, neu im Forum und neu mit #BDSM in Berührung gekommen. Ja ich weiss vieles kann ich ihn fragen und doch suche ich den Austausch mit anderen.

Ja ich gebe es zu mein Kopf ist voll Klischees was #BDSM anbelangt. Ich kannte es bis auf diese Begegnung nur aus dem Medien, d.h. was man so liest oder im Fernsehen sieht. Und ich hab da durchaus auch Filme wie "Die Geschichte der O" gesehen. Jetzt habe ich festgestellt, dass es dann wohl doch im Ermessen beider liegt, wie weit man geht.

Ich weiss, dass da noch Klischees sind. Sie sind da, ich bin mir dessen bewusst und kriege sie doch nicht so leicht aus dem Kopf. Und dann sind da noch bisherige Mor**vorstellungen, die über den Haufen geworfen wurden. Für mich ist das gerade eine emotionale Achterbahnfahrt. Vieles verwirrt mich noch.

Wie waren für euch die ersten Erfahrungen?Was ist für euch #BDSM? Wo fängt es an?

viele Grüsse

Odonata
36 Kommentare & Antworten
Arphen: Klischees haben oft einen wahren Kern ummantelt von einem riesigen Haufen Blödsinn Der Klischeeengländer ist Gentleman und hässlich wie die Nacht, der Klischee Ami ist fett wie ein Walross und dumm wie Stroh und der Klischeedeutsche ist immer noch Nazi und spricht ein Scheiss Englisch.

Zu #BDSM - #BDSM ist ein riesiges Spektrum - die leichteren Sachen macht jeder mal (Rollenspiele, #Handschellen) die ganz harten Sachen macht so gut wie niemand. Was #BDSM also genau ausmacht ist ganz individuell - jeder wie er / sie eben mag. Der Begriff selber setzt sich ja schon zusammen aus:

BD - #Bondage & DisciplineDS - Dominance & SubmissionSM - Sadism & Masochism

Ein #BDSMler kann zum Beispiel total auf Fesselspiele stehen aber mit dem Rest so gar nix anfangen. Eine Andere liebt es unterwürfig zu sein und erniedrigt zu werden, will aber weder geschlagen noch #gefesselt werden. #BDSM ist also, was dir gefällt.

Wo fängt es an? Bei Rollenspielen, #Handschellen, einem Partner der sagt in welcher Position gevögelt wird oder schon ein grober Kuss. Wo hört es auf? Da wo es dir keinen Spass mehr macht.

Meine ersten Erfahrungen kamen schon früh, in der Phantasie...seit ich ein s**ualleben habe also mit ca. 9 und in der Praxis mit 15. Aber ich bin jetzt eher ein schlechtes Beispiel da viele meiner Partnerinnen schon vorher auf #BDSM standen und ich erst Eine #BDSM technisch entjungfert habe und meine erste "Sklavin" war gleich richtig hart drauf und hat mich eher verstört als aufgegeilt

Bei #BDSM ist es meiner Meinung nach sehr wichtig zu verstehen, dass es nicht "DAS" #BDSM gibt - es ist was du daraus machst. Es ist ein Buffett - es ist alles da, aber du nimmst dir nur was dir schmeckt, und probierst mal aus was dir noch schmecken könnte, wenns dir nicht schmeckt lässt dus liegen, wenns dir schmeckt tust du es dir auf den Teller.Ich glaube bis wir alle Spielarten des #BDSM durchgekaut haben vergehen ein #paar Monate

Es gibt auch interessante Studien zu #BDSM die einigen Klischees entgegenstehen - sei es, dass Menschen die im Bett gerne unterwürfig sind im Berufsleben oft sehr #dominant sind und tatsächlich die Rolle des #Sklaven das Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selsbtwertgefühl stark steigert, sei es dass der #dominante Part sich Führungsqualitäten aneignet, sei es, dass Menschen die #BDSM betreiben sich ausgeglichener fühlen und mit Stress besser klar kommen - es hat viele positive **** ist eine gesunde s**ualität und entgegen der kirchlichen Meinung nicht unnatürlich - #Dominanz und Unterwürfigkeit sind zum Beispiel ganz natürliche menschliche (und tierische) Eigenschaften - gerade starke Frauen und Männer lieben es oft sich ganz hingeben und fallen lassen zu können als Ausgleich - abgesehen davon, es schlichtweg Menschen gibt die lieber führen und solche die lieber folgen, wie bei Tieren auch.Das Bedürfnis dominiert zu werden oder zu dominieren ist ganz natürlich.Auch Sadismus und Masochismus sind ganz natürlich und auch das findet man im Tierreich auch wenn es da zugebenerweise das Grundprinzip des #BDSM verletzt - Safe, Sane & Consensual.

heisst, egal was du im #BDSM machst - es muss IMMER FREIWILLIG sein - bei Beiden. Wer unerlaubt eine Grenze überschreitet macht sich strafbar. Also auch der #dominante Part kann nichts tun, was der unterwürfige Part nicht möchte - dafür gibt es Safewords. Safe heisst - alles was getan wird muss sicher gestaltet werden. Man kann auch extremere Spielarten machen solange man genau weiss was man tut und für alle möglichen Probleme vorgesorgt hat.Fesselspiele mit jemanden der sich im #BDSM Bereich auskennt sind also deutlich ungefährlicher als Fesselspiele mit jemanden der kein #BDSMLer ist weil der #BDSMler genau weiss, wo und wie fest er #fesseln darf, worauf bei der Unterlage zu achten ist, er immer eine Verbandsschere hat um schnell und sicher #fesseln lösen zu können und so weiter.

Fragen?^^
Odonata: erstmal vielen Danke für deine lange und ausführliche Antwort.

Klischees haben oft einen wahren Kern ummantelt von einem riesigen Haufen Blödsinn Der Klischeeengländer ist Gentleman und hässlich wie die Nacht, der Klischee Ami ist fett wie ein Walross und dumm wie Stroh und der Klischeedeutsche ist immer noch Nazi und spricht ein Scheiss Englisch.
ok stimmt schon. Mein Klischee war vor**lem auch #BDSM hat immer mit Erniedriegung und Beleidigungen zu tun. Dem ist nicht so, habe ich festgestellt.


BD - #Bondage & DisciplineDS - Dominance & SubmissionSM - Sadism & Masochism
danke für diese Erklärung.

Bei #BDSM ist es meiner Meinung nach sehr wichtig zu verstehen, dass es nicht "DAS" #BDSM gibt - es ist was du daraus machst. Es ist ein Buffett - es ist alles da, aber du nimmst dir nur was dir schmeckt, und probierst mal aus was dir noch schmecken könnte, wenns dir nicht schmeckt lässt dus liegen, wenns dir schmeckt tust du es dir auf den Teller.

das ist mir auch aufgefallen beim Ausprobieren, beim Lesen in diesem Forum oder auch auf anderen Seiten. Es gibt Dinge mit den kann ich überhaupt nichts anfangen und andere reizen mich. Letztendlich ist wohl nur wichtig was für meinen Partner und mich stimmt. 
Es ist eine gesunde s**ualität und entgegen der kirchlichen Meinung nicht unnatürlich - #Dominanz und Unterwürfigkeit sind zum Beispiel ganz natürliche menschliche (und tierische) Eigenschaften - gerade starke Frauen und Männer lieben es oft sich ganz hingeben und fallen lassen zu können als Ausgleich - abgesehen davon, es schlichtweg Menschen gibt die lieber führen und solche die lieber folgen, wie bei Tieren auch.
Für mich war es keine Unterwürfigkeit (ich glaub das hängt von der Begriffsdefinition ab). Ja ich war #gefesselt, ausgeliefert so gesehen, aber ich hab mich nie unterwürfig gefühlt. So fallen gelassen habe ich mich noch nie zuvor. Für mich war es Hingabe....Unterwürfigkeit hört sich für mich zu sehr nach #Unterwerfung, Unterordnung an. Das ist meine ganz persönliche Meinung und Ansicht.

Fesselspiele mit jemanden der sich im #BDSM Bereich auskennt sind also deutlich ungefährlicher als Fesselspiele mit jemanden der kein #BDSMLer ist weil der #BDSMler genau weiss, wo und wie fest er #fesseln darf, worauf bei der Unterlage zu achten ist, er immer eine Verbandsschere hat um schnell und sicher #fesseln lösen zu können und so weiter.
ohja. Ich bin froh, dass er erfahren ist und auf das schaut, was "nebenbei" wichtig ist. Es gab eine Situation, da war ich froh, dass die #fesseln schnell wieder los waren. Und für mich ist auch ganz wichtig, dass ich ihm vertrauen kann. Dass er spürt wie weit er gehen kann. Zumal ich fand es entscheidend bei meinen Ex-Mann hatte ich nie das Vertrauen mich von ihm #fesseln zu lassen.
Arphen: @ JustDoIt: Danke danke

@ Odonata: gern geschehn freut mich wenn ich helfen kann^^

Letztendlich ist wohl nur wichtig was für meinen Partner und mich stimmt.Richtig

Unterwürfigkeit hört sich für mich zu sehr nach #Unterwerfung, Unterordnung angenau das meinte ich auch damit. Das gehört in den Bereich D/S einer gibt den Ton an, der andere macht. Das kann von kleinen Sachen sein wie "bring mir mal" über Sachen wie "zieh das hier an" oder "nimm haltung so und so ein" gehen zu "lutsch dies und das"Es kann aber auch ausserhalb des eigentlichen Spieles angebracht werden wie etwa "heute wenn wir essen gehen trägst du darunter..." "heute wirst du ohne höschen einkaufen gehen" "heute trägst du auf der arbeit einen a***stecker" "um 22 uhr bist du in strapsen auf dem küchentisch" - so kram eben

bei meinen Ex-Mann hatte ich nie das Vertrauen mich von ihm #fesseln zu lassen.Genau auf das vertrauen kommt es an. das ist das Wichtigste in der ganzen Sache
Odonata: Öhm....Definiert sich die #devote #Sub nicht durch ihre Unterwüfigkeit, ihre Bereitschaft zur Unterordnung und Doms #Lust anzudienen?
wer sagt denn, wie #Sub zu sein hat?
Arphen: wer sagt denn, wie #Sub zu sein hat?Ihr Dom und der wird stets die Möglichkeiten, Grenzen und das Wohl seiner #Sub beachten #BDSM ist Teamwork, man geht zusammen wohin man als team möchte
Odonata: Ihr Dom und der wird stets die Möglichkeiten, Grenzen und das Wohl seiner #Sub beachten #BDSM ist Teamwork, man geht zusammen wohin man als team möchte
dann ist es doch wieder Privatsache und es gibt keine allgemeingültige Definition
DinaDark: Nun ja, da es keine Verpflichtung gibt #Sub zu sein, und #Sub auch kein geschützter Begriff ist, gibts auch keine Regeln wie eine #Sub zu sein hat.schlimmstenfalls kann man der Meinung sein, dass die (oder der) #Sub gerade sich nicht sonderlich #Submissiv verhält. Braucht die (oder den) #Sub aber nicht weiter zu interessieren.

Eine allgemeingültige Definition kann es aber trotzdem geben.Nur bedeutet eine allgemeingültige Definition keinen Anspruch von irgendjemanden auf irgendwas.

(Nur um die Begriffe mal etwas auseinanderzuhalten).

Grüße

Dina
Arphen: Wobei ich immer wieder mal gelesen habe das die Subs die eigentlichen Doms sein sollen
Im Grunde schon - sie geben dem Dom die Grenzen vor und sagen was er darf und was nicht, sie sagen worauf er aufpassen muss, wo ihre Grenzen sind wie weit sie gehen wollen und sind letztlich die Bespassten die den Kopf abschalten dürfen während der Dom den Kopf für 2 haben muss und alles genau im Auge haben soll und Planen muss und ganz aufmerksam und und und Er entscheidet was dann innerhalb des abgesteckten Rahmens gemacht wird und führt die Sub zu ihrem (und seinem) Spass.

Und muss damit leben, dass letztlich sie mit Ampelcode und Safeword die ganze Kontrolle behält. Und damit umgehen wenn sie sich im Subspace verliert und die ganze Nachbetreuung machen und die Selbstzweifel aushalten wenn sie weint oder ein down hat und er nicht weiss ob er Mitschuld hat oder ihr die Sicherheit gab dass sie das rauslassen kann.

Aber trotz allem bin ich gerne Dom und liebe es mit meiner #Sklavin ihre Grenzen zu erweitern und ihr ganz neue Seiten ihrer #Lust zu zeigen und sie in die höchsten Höhen zu befördern und hinterher ihr glückseeliges Lächeln zu haben für ein #paar Tage und zu sehen wie sie im Alltag immer Selbstbewusster wird und sich im Job durchsetzt und für ihre Bedürfnisse eintritt auch gegenüber ihrer **** ist einfach herrlich zu sehen wie positiv sich die #Erziehung auswirkt. Und ich hab ja ganz direkt auch was davon wenn ich ihr sagen kann was sie anziehen soll oder sie einfach mal nackt durchs Wohnzimmer kriechen lasse oder sie mir aus Dankbarkeit ganz von sich die eine oder Andere Freude bereitet hrhr.
DinaDark: Im Grunde schon - sie geben dem Dom die Grenzen vor und sagen was er darf und was nicht, sie sagen worauf er aufpassen muss, wo ihre Grenzen sind wie weit sie gehen wollen und sind letztlich die Bespassten die den Kopf abschalten dürfen während der Dom den Kopf für 2 haben muss und alles genau im Auge haben soll und Planen muss und ganz aufmerksam und und und Er entscheidet was dann innerhalb des abgesteckten Rahmens gemacht wird und führt die #Sub zu ihrem (und seinem) Spass.Zu ersterem (#Sub gibt die Grenzen vor): Doms Grenzen stecken genauso den Rahmen ab. Über die muss nur nicht geredet werden, weil eben doch dom die Kontrolle behält. Da gehen wir einfach mal davon aus, dass wer die Entscheidungen trifft schon die eigenen Grenzen **** ist dann wohl einfach die Kehrseite der Macht. Wie heißt es so schön bei Spiderman: Aus großer Macht folgt große Verantwortung.

Aber es stimmt schon, das ganze hat Grenzen.Wir sind nicht vollständig #Sub, und entsprechend seid ihr nicht vollständig dom.Ich denke aber, dass das für beide Seiten auch Gutes hat. So behält #Sub neben etwas Kontrolle auch etwas Verantwortung fürs eigene Leben und Wohlbefinden. Und ich denke mal eine Partnerin zu haben, die auch selbst was auf die Reihe bringt kann auch mal ganz angenehm sein.

Wobei ich nicht sicher bin, ob die Gefühle die eben doch noch da sind und die damit verbundenen Zweifel nicht Teil des Machtgefälles sind. Weil eben aus Macht Verantwortung folgt.
silberruecken: Öhm....Definiert sich die #devote #Sub nicht durch ihre Unterwüfigkeit, ihre Bereitschaft zur Unterordnung und Doms #Lust anzudienen?

Warda
Aus meiner Sicht ist dies grundsätzlich die richtige Richtung, jedenfalls dann, wenn man das Wesen #Sub mit wenigen Worten beschreiben will. Klar hat jedes Ding Grenzen, so auch #Sub und die sollten rechtzeitig auf beiden Seiten ausgelotet werden damit jeder weiss, auf wen man sich einlässt. Innerhalb dieser vereinbarten Grenzen regiert aber Dom und nicht #Sub.

Dass #Sub dann diejenige ist, die schlussendlich bestimmt, wo es lang geht halte ich für eine Mär, meist verbreitet von den #Subs, die mal #Subbig sein wollen und mal nicht. Dass es Doms gibt, die sich davon gängeln lassen bestätigt ja nicht die Richtung sondern nur, dass es halt Doms gibt, die das mitmachen. Wenn ich mir ein Auto kaufe dann hat das auch seine Grenzen und zu denen habe ich ja gesagt, das heisst aber nicht, dass mich das Auto dominiert, das bin immer noch ich. Ja ich weiss, jetzt heulen viele auf bei dem Vergleich, er soll aber nicht Auto mit #Sub vergleichen sondern nur einen Vergleich mit Grenzen ziehen.
Faika: @ Silberrücken

Nein, nix mit Aufheulen, eher eine Frage persönlichen Interesses:

Welches Auto kann denn denken, hat Gefühle und ist nicht einfach nur ein Gebrauchsgegenstand, der gelegentlich oder auch oft Spaß bereiten, Lasten abnehmen und drinnen oder draußen herumstehen kann?

Lebt es schon? Dann lass es mal waschen und innen säubern.

Subs sind doch lebendige Wesen.Sonst könnte man ja auch mit Lego spielen.

Lach, Gruß, Faika
DinaDark: Subs sind doch lebendige Wesen.Ich denke hier liegt ein wesentlicher Knackpunkt.

Submissiv ist eine Eigenschaft, die kannst du klar definieren: #Unterwerfung, Unterordnung.

Aber Subs sind selten rein und nur submissiv.Genauso wie die wenigsten Doms immer und unter allem Umständen #dominant **** geht also immer um einen bestimmten Anteil an submission und #dominanz.

Natürlich gehört zum Wesen von Sub #Unterwerfung, sonst würde der Name keinen Sinn machen. Aber eben nicht total und immer und unter allen Umständen.

Da kann dann schon mal die Vorstellung davon auseinander gehen, wer Sub ist, und wer nicht.
Faika: Ist zwar selten, aber dem hätte ich jetzt mal nichts hinzuzufügen! :biggrin:
silberruecken: Aber Subs sind selten rein und nur submissiv.Genauso wie die wenigsten Doms immer und unter allem Umständen #dominant **** geht also immer um einen bestimmten Anteil an submission und #dominanz.

Natürlich gehört zum Wesen von Sub #Unterwerfung, sonst würde der Name keinen Sinn machen. Aber eben nicht total und immer und unter allen Umständen........
..........sondern nur dann, wenn sie will. Wenn sie nicht will, dann will sie nicht und dann dominiert sie ihr Betamännchen so lange, bis der begriffen hat, wo sie lang will. Und wehe, er gehorcht nicht.
DinaDark: Nein, Silberrücken, darum geht es nicht.

Zum einen ist nicht alles so schön klar schwarz - weiß, bzw #dominant - submissiv, da gibts Zwischenstufen und nicht jeder Mann der sich nicht grundsätzlich durchsetzt ist gleich ein **** gibt sogar Beziehungen die vom Grundsatz her gleichberechtigt sind.

Zum anderen ist es kein Zeichen mangelnder #Dominanz diese auch beim Partner oder der Partnerin zu sehen und zu **** kann auch durchaus entlastend für Dom sein, wenn Sub nicht für jede Anforderung die mal etwas #Dominanz verlangt, ihren Herrn und #Meister (oder seine #Herrin und #Meisterin) braucht.

Und zum dritten, wie gesagt, sind wir lebendige Wesen. Ich bin keine Puppe, die mein Herr für den Gebrauch aufzieht und danach wieder **** ist keine Maschiene die immer stark und überlegen ist und niemals schwächelt.

Das zu sehen und zu akzeptieren tut weder seiner #Dominanz noch meiner Submission irgendeinenen Abbruch. Das zeigt einfach das wir Menschen sind, mit Eigenarten die über #BDSM hinausgehen.Trotzdem bedeutet Submissiv #Unterwerfung und eine Sub die damit nichts anfangen kann ist dann irgendwann auch keine Sub (was ja völlig in Ordnung ist, es gibt keine Pflicht Sub zu sein).
Arphen: Ich bin Autist und daher mit Schwarz Weiss Denken und seinen Tücken bestens vertraut.

Darum gebe ich Dina recht - es GIBT die klare Klassifizierung von Submissiv und #Dominant. Aber so wie alles im Leben und der Wissenschaft existieren die Extreme nur theoretisch - in der Praxis ist es IMMER ein dazwischen, mal mehr mal weniger an den Extremen orientiert manchmal genau in der Mitte.

Der eine findet 0°C kalt, der Andere warm, der Nächste genau richtig - es ist Geschmackssache. Und du vergisst, dass es Switcher gibt - was sind die dann? Weder #Dominant noch #devot?

Sicher kann man sagen ein dom hat SO zu sein und eine Sub hat SO zu sein - das kann man definieren aber man wird keinen Menschen treffen auf den das zutrifft.

Und nehmen wir ruhig das oft stimmende Klischee - Menschen die im beruf #Dominant und start sind, sind im Bett gern #devot und schwach. Das ist der Ausgleich. Umgekehrt werden die die im Beruf schwach und #devot sind im Bett gern #Dominant und stark - auch das ist ein seelischer Ausgleich.Mein Onkel ist etwa Offizier in der Armee und Ausbilder - der ist sehr #Dominant würd man meinen. Seine Frau ist gut 40cm kleiner als er und Hausfrau. Jetzt rat mal wer von den Beiden im Bett erniedrigt und verhauen wird. Es ist nicht die Hausfrau.

Ist er jetzt weniger #Dominant weil er sich von einer 150 kleinen Dame rumschubsen lässt? Sag ihm das doch mal ins Gesicht, dann liegst du mit gebrochenen Gliedmaßen auf dem Boden und wimmerst.

Ausserdem sind Menschen Individuen - wie weit eine Sub sich fallen lassen kann hängt davon ab wie sehr sie ihrem Dom vertraut, wie ihre Tagesform ist, wie es mit ihrer Selbstüberwindung und ihrem Selbstbewusstsein steht, wie sie mental drauf ist - auch ein Spitzendom kann nicht jede Sub richtig handhaben. und wer für Sub A der ultimative Traumdom ist wär für Sub B ein Horror vor dem sie nie knien würde.

Und es steigert sich - und ich als Dom finde das am Schönsten, zu beobachten wie Sub wächst. Meine Sub (und Frau) hat eine amazonische Seite und immer gegen Männer rebelliert. Vor mir hatte sie zwar Erfahrungen war aber im bett wie im Leben sehr #Dominant mit ihren Kerlchen umgesprungen und sie wurde auch scherzhaft von Freunden als Domina betitelt.Die kannst du nicht einfach unterwerfen (obwohl wir das in Ringkämpfen schon n #paar mal gemacht haben da kommt mir meine Statur und Kampferfahrung zu Hilfe - die brauchst du bei der Amazone auch die macht ja selber Kampfsport)Aber mit Einfühlungsvermögen, Zärtlichkeit Liebe und den ganzen "undommigen" Sachen ist sie weit gekommen, nicht nur dass ich der erste Mann in ihren 30 Jahren war dem sie überhaupt mal den Schw*** gelutscht hat, inzwischen liebt sie es. Sie kniet gern vor mir und lässt sich rumkommandieren und an der Leine führen, eträgt Strafen und so weiter - vor ein #paar Jahren absolut undenkbar für die "eiserne Jungfrau" die ihren damaligen Ehemann 5 Jahre lang gar nicht rangelassen hat.

Ist sie eine Sub? Für mich klar ja - per Definition...wär sie eher ne Domina. Sub ist sie eben nur bei mir, allen Anderen reisst sie den #ar*** auf :nicon_eek:
DinaDark: Aber das ist doch das, was ich schreibe, Arphen:

Die Neigungen oder Eigenschaften: #Dominanz und Submission kannst du klar definieren. Bei Menschen wird das komplizierter.
silberruecken: Das ist doch alles ok. Jeder kann schliesslich das für eine #Sub halten, was er hat oder meint, es wäre eine. Der eine seine Kampfsport-#Sub, die allgemein als #Domina angesehen wird, die andere das, was sie für eine #Sub hält. Dass #Sub ein Mensch ist kann man doch voraussetzen, das muss nicht immer wieder betont werden, niemand hat ein Stück Holz als #Sub. Und das, was ihr schildert, sind abgeleitete persönlich Erfahrungen von euch selbst oder mit Partnern, wertfreie Aussagen über eine #Sub sind es jedenfalls keine.
Arphen: Kann man wertfrei über eine #Sub reden? Es ist doch letztlich immer ganz individuell und wirklich objektiv kann man nie sein.Was #Sub sein SOLLTE mag ein Ideal sein, aber dann sollte man sich klar machen, dass Ideal und Realität nie zusammen kommen
silberruecken: Kann man wertfrei über eine #Sub reden? Es ist doch letztlich immer ganz individuell und wirklich objektiv kann man nie sein.Was #Sub sein SOLLTE mag ein Ideal sein, aber dann sollte man sich klar machen, dass Ideal und Realität nie zusammen kommen
Ob du das kannst weiss ich nicht, können kann man das schon. Man muss nur das, was man zuhause hat und seine eigenen Lieblingsvorstellungen aussen vor lassen. Das gilt jetzt für Dom. #Sub muss noch das ausblenden, wie sie sich persönlich verhält. Jaja, ich weiss, ist viel verlangt. Macht man das aber nicht ist in ihren eigenen Vorstellungen jede eine #Sub, die mal mehr als einen Klapps auf den #Hintern bekommen hat.
Arphen: da wirds philosophisch - kein Mensch kann über irgendwas wirklich wertfrei und objektiv sprechen, man ist immer gefärbt von #Erziehung, Kultur, Prägung, Erfahrung etc. Ich erinnere mich an eine Sache mit einer Türkin die das erste mal über eine Freundin von #BDSM erfuhr und schockiert war weil sie alle Horrorgeschichten dazu im Kopf hatte.Als sie der Türkin dann geschildert hatte was sie mit ihrem Mann macht (D/S mit Kommandos, Positionen und etwas Haue etc.) sagte die Türkin "Achso also ganz normal, wie Türken eben"

Was bei uns teilweise unter #BDSM läuft ist in anderen Kulturen oder war bei uns in anderen Zeiten ganz normaler Alltag. Vieles was streng genommen unter #BDSM fällt machen auch viele Paare die nach eigener Ansicht gar kein #BDSM machen. Eine Frau die ihrem Mann hörig ist und alles für seine Aufmerksamkeit und Liebe tut etc. und bei Nichtbefolgung eine #Strafe kriegt - ob das jetzt ein Schlag auf den Po ist oder was anderes - ist schon #Sub auch wenn das Paar in entsprechenden Umfeldern einfach normal ist. Wenn man bei #Sub vom #Extrem ausgeht wie du das geschildert hast....ja da sind die meisten #Subs die sich als #Subs im #BDSM Kontext betiteln keine #Subs.
silberruecken: Eine Frau die ihrem Mann hörig ist und alles für seine Aufmerksamkeit und Liebe tut etc. und bei Nichtbefolgung eine #Strafe kriegt - ob das jetzt ein Schlag auf den Po ist oder was anderes - ist schon #Sub auch wenn das #Paar in entsprechenden Umfeldern einfach normal ist.
Du kommst der Sache langsam näher.
DinaDark: Mein Onkel ist etwa Offizier in der Armee und Ausbilder - der ist sehr #dominant würd man meinen. Seine Frau ist gut 40cm kleiner als er und Hausfrau. Jetzt rat mal wer von den Beiden im Bett erniedrigt und verhauen wird. Es ist nicht die Hausfrau.

Ist er jetzt weniger #dominant weil er sich von einer 150 kleinen Dame rumschubsen lässt? Sag ihm das doch mal ins Gesicht, dann liegst du mit gebrochenen Gliedmaßen auf dem Boden und wimmerst.Also, wenn er sich im Bett von seiner Frau rumkommandieren und verhauen läßt ist er offensichtlich zumindest s**uell submissiv und damit in der Beziehung Sub. Das die meisten Subs auch anders können ist etwas ganz anderes.

Wenn wir im Bereich #BDSM sind geht es aber gewöhnlich um s**uelle Vorlieben und Neigungen. Zumindest nach dem was von #dominanter Seite offen verkündet wird, sind sie doch auf der Suche nach einer oder einem Sub, die oder der die #Unterwerfung genießt, nicht nach jemandem der einfach nicht anders kann.

SilberRücken: Ich schreibe hier nicht von meinen persönlichen Erfahrungen, auch nicht wenn ich mal das Wörtchen "ich" mit einfliessen **** eng wie du Sub definierst, wird aber zum einen der Kreis der übrigbleibenden Subs sehr klein.Zum anderen, gerade wenn wir bei der Hörigkeit sind, kommen wir doch langsam von der s**uellen #Lust an der eigenen #Unterwerfung weg, und da kommen wir dann in Gefilde, in denen Dom nicht mehr Sub sucht für das gemeinsame Spiel das beiden Spaß macht, sondern Sub zur #Unterwerfung auf Kosten einer anderen Person, die sich, da sie von ihrer persönlichen Veranlagung einfach zu #devot ist, nicht wehren kann.

Wenn ich hier dom angekreuzt sehe, gehe ich aber davon aus, dass es sich um jemanden handelt, den die #dominante Position in einer (s**uellen) Beziehung erregt, während ich bei Sub davon ausgehe, dass er #Lust an der eigenen #Unterwerfung hat.Was davon man auch wirklich hinkriegt ist etwas ganz anderes.

Das Subs Menschen sind macht dabei den Unterschied zu Eigenschaften aus. Menschen sind nun mal nicht so rein und klar gestrickt, wie man Eigenschaften definieren kann, darum macht ein gewisser Toleranzbereich bei der Bezeichnung von Menschen eben Sinn.
silberruecken: Wenn wir im Bereich BDSM sind geht es aber gewöhnlich um s**uelle Vorlieben und Neigungen.

Zum anderen, gerade wenn wir bei der Hörigkeit sind, kommen wir doch langsam von der s**uellen Lust an der eigenen Unterwerfung weg, und da kommen wir dann in Gefilde, in denen Dom nicht mehr Sub sucht für das gemeinsame Spiel das beiden Spaß macht, sondern Sub zur Unterwerfung auf Kosten einer anderen Person, die sich, da sie von ihrer persönlichen Veranlagung einfach zu devot ist, nicht wehren kann.
Bezüglich der s**uellen Neigungen (siehe oben) ist es doch so, dass es sich, jedenfalls in meinem Verständnis, nicht um die Sub handelt, von der ich schreibe und dabei lasse ich jetzt mal das Thema Sklavin völlig aussen vor. Du redest von jenem Typ Frau, die ihre s**uellen Gelüste mit sumissiven Gefühlen auslebt und dabei ihren optimalen Orgi bekommt. Ordinär gesagt, f***en mit Popohauen. Ob da jetzt mehr oder weniger Spielzeug dabei eine Rolle spielt ist unwichtig. Danach ist sie aber wieder die taffe Lady, die niemandem was schenkt.

Meine Vorstellung einer Sub ist eine andere, man kann sie oben in meinem Beitrag in ganz groben Zügen nachlesen. Du kannst dir scheinbar auch nicht vorstellen, dass es eben diese Sub gibt, dass sie dies nicht dusseligerweise macht, weil sie nun mal devot ist, sondern dass ihr das richtig unter die Haut geht und sie mit Haut und Haaren dabei ist. Was deine drei Schlusswörter angeht, dass sie sich "nicht wehren kann", zeigt auch deine etwas verständnislose Denkstruktur in die Richtung an. Wenn du die Sub, die ich beschrieben habe und die es öfter gibt als du denkst, fragen würdest, warum sie sich nicht wehrt, würde sie dich völlig verständnislos anschauen. Sie hat nämlich endlich das gefunden, was ihr die ganze Zeit gefehlt hat.

Dass wir uns richtig verstehen, natürlich gibt es das, was du dir vorstellst und von was du schreibst. Das ist auch ok so, ich hatte das auch schon erwähnt. Ich wollte nur bei der durch diesen Thread erstandenen Gelegenheit wieder mal darauf hinweisen, dass der Begriff Sub nicht nur durch die massenhaft ins Forum eingefallenen SoG's definiert werden kann.
samsam: Das ist aber davon abhängig wie die Beziehung angelegt ist - im Rahmen einer D/S Beziehung ist wohl ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes Machtgefälle immer spürbar muss es aber nicht zwangsläufig.Mein Dom und ich sind in erster Linie S/Mler - selbstverständlich ist er im Rahmen des Spiels der Chef und entscheidet was wann wie usw. Im Alltag sind wir in erster Linie ein Liebespaar und gleichberechtigte Partner. Das ist sicher Geschmackssache und erfordert einen selbstbewussten Dom der gleichzeitig auf Augenhöhe diskutieren und einstecken kann ohne gleich deine gesamte Autorität in Zweifel gezogen zu sehen.Und außerdem gibt es ja genug Paare wo ein oder beide Partner nebenher noch verheiratet sind - die im #BDSM lediglich ein s**uelles Verlangen befriedigen - das geht ohne Liebe. Und unter Umständen trifft man sich ja auch wirklich nur zum Spielen.
DinaDark: Ne, Silberrücken, den Begriff Sub habe sicher nicht ich hier eingeschränkt und von Popohauen hast du geschrieben. Ich schreibe bewusst von der "Lust an der Unterwerfung", und wenn du es mit einer wirklich submissiven Person (das schränke ich nicht auf Frauen ein, es gibt genug submissive Männer) zutun hast, dann macht sie es natürlich gerne und freiwillig und ist glücklich damit - und ich bezweifel mal, dass ich die einzige bin, für die dann der ein oder andere Orgasmus bei rausspringt.Den Unterschied zwischen Devot und Masochistisch kenne ich sehr gut. Allerdings dachte ich bisher, dass Sub der Oberbegriff sei und beides beinhaltet. Stimmt das nicht?

Bei deinen Postings fehlt die Differenzierung zwischen der Person die es so will, und der die nicht anders kann. Ich habe nie bestritten, dass es Menschen gibt, die in der Unterwerfung ihre Erfüllung finden. Diese Menschen sind dann submissiv, sicher. Aber es gibt auch Menschen die unterworfen werden, weil sie z.B. jemandem hörig sind, aber darin unglücklich sind. Das ist etwas völlig anderes, wird aber mit dem Begriff "Hörigkeit" sehr exakt beschrieben.Und das sollte man sehr deutlich unterscheiden. Ich halte diese Unterscheidung sogar für sehr viel wesentlicher, als die Frage wie viel Widerspruchsgeist Sub ihrem Dom gegenüber dann doch noch hat, und ob und wo und wie weit eventuell doch mal Sub entscheidet oder nicht mehr rein submissiv ist.

Klar, sicher gibt es die rein submissiven Menschen die darin aufgehen nur und vollständig ihrem Herren oder ihrer Herrin zu dienen. Da sage ich auch gar nichts gegen und habe ich nicht bestritten.Nur gibt es dann auch die vielen Menschen, deren Neigung eventuell nicht ganz so total ausgeprägt ist. Oder die, die festgestellt haben, dass eine devote Neigung einen doch ganz gut reinreissen kann, wenn man nicht beizeiten auch ein paar dominante Techniken entwickelt.

Ich meine, ich schreibe: "Aber eben nicht total und immer und unter allen Umständen........"Und deine Reaktion darauf, ist das Betamännchen (und was ist mit den Betaweibchen? Oder ist das was anderes, wenn Sub männlich ist?) anzuführen.

Also, nur die absolute Unterwerfung, sonst ist Sub nicht Sub?Scheint allerdings schon einige Doms zu geben die mit ihrer/ihrem nicht so absolut subbigen Partner/in ganz glücklich und zufrieden sind.

Und, ich meine, dass hier irgendwo Abkürzungen erklärt werden, finde das aber nicht: Was sind SoG's?

jennyjoe: Nicht "nur" s**uell (das steht da auch nicht), sondern **** Beispiel von Arphen ging es ja um einen Mann der sich im Bett seiner Frau unterwirft und im Alltag recht dominant auftritt. Das halte ich für s**uell submissiv.
Arphen: auf Kosten einer anderen Person, die sich, da sie von ihrer persönlichen Veranlagung einfach zu #devot ist, nicht wehren kann.Safe Sane Consensual - solange die Person das WILL hat das nichts mit wehren können zu tun. Es gibt wirklich Menschen die 24/7 unterwürfig und #devot sein wollen und glücklich sind. Ich geb Silberrücken recht sowas gibt es öfter als man denkt - die meisten Menschen KÖNNEN nur nicht weil man eben sein leben meist selbst auf die Reihe kriegen muss. Aber es gibt gerade in wohlhabenderen Gesellschaftsschichten durchaus Leute die ganz freiwillig alle Rechte aufgeben und alle Verantwortung abgeben und für ihre Sorglosigkeit sehr gerne dienen und ihrem Gönner auf jede Art zur Verfügung stehen.

#sub ist eben ein Spektrum - das geht von "f***en mit Popohauen" bis zur völligen Selbstaufgabe und an allem kann an Spass haben - und wer will, warum **** spielt dich nicht immer alles nur im s**uellen Bereich ab, sondern #sub sein kann noch viel viel weiter gehen!Eben. Und da haben wir das Dilemma von #Erziehung & Gesellschaft vs Bedürfnis. Ich habe viele Frauen kennen gelernt die gern 24/7 #subs WÄREN aber sich nicht trauen weil...die Gesellschaft, Freundinnen, Kollegen etc. erwarten von ihr, dass sie gefälligst eine selbstbestimmte selbstherhaltende starke Frau sein muss. Und wer das nicht ist der bekommt Kritik von allen Seiten. Und gerade für Frauen ist Kritik von Aussen sehr bedeutend.Psychologisch definieren Männer ihr Selbstbewusstsein eher aus sich selbst heraus, Frauen tendieren stärker dazu ihr Selbstbewusstsein von dem abhängig zu machen was Andere von ihnen denken.Das Ergebnis ist, dass viele Frauen sich ihre eigenen Bedürfnisse verwehren weil "sowas darf man doch nicht"Der Witz der Moderne ist, dass es Gleichberechtigung geben soll (abgesehen davon dass das aus biologischen Gründen gar nicht möglich ist) aber wenn eine Frau dann das Recht haben will zu sein was sie will - eine #devote #submissive #Sklavin zum Beispiel - dann ist das doch eigentlich genau das was eine Alice Schwarzer will - dass eine Frau aus ihrem Willen heraus selbstbestimmt das tut was sie will und sich von niemandem reinreden lässt.Aber die Frauen die den Mut haben zu sagen "ja ich lauf gern an der Leine" die werden niedergemacht...dabei machen sie doch genau das was die Kritiker von Frauen wollen

Kurzum nein #sub muss nicht nur auf s** beschränkt sein und man kann auch #sub ohne s** sein. Jeder wie er will

. Im Alltag sind wir in erster Linie ein Liebespaar und gleichberechtigte Partner.Das gilt streng genommen auch in D/S Beziehungen - S hat immer das Recht nein zu sagen und D die Rechte wieder zu entziehen. Wenn man einen Anwalt mit einem Rechtsfall beauftragt oder einen Manager mit der Verwaltung seiner Firma, gibt man ja auch Rechte ab - dennoch hat man immer das Recht die wieder zurückzunehmen.

Scheint allerdings schon einige Doms zu geben die mit ihrer/ihrem nicht so absolut #subbigen Partner/in ganz glücklich und zufrieden sind.Erinnert mich an ein Zitat "Ich will doch nicht meiner #sub die #Schuhe binden müssen...dass soll sie doch für mich machen"

Ich selbst würde keine #sub wollen die so gar keinen eigenen Willen hat oder zu faul ist selber zu denken oder schlimmstens zu ängstlich ihre Meinung zu äussern. Ich habe Spass daran meine #sub zu erziehen, zu unterwerfen und sie immer weiter auf dem Weg zu führen und sie in Form von innerer Zufriedenheit,. Selbstbewusstsein, mehr #Lust, besseren Orgasmen, mehr Selbstvertrauen etc. zu belohnen.Das macht mir Spass - wenn sie dabei immer unterwürfiger wird macht mir das auch Spass, die #Erziehung soll ja fruchten - aber eine Frau die von Anfang an alles mit sich machen lässt? Das ist ja langweilig - meine MeinungIch habe Spass an der Wachstumskurve und der immer intimeren Beziehung
silberruecken: Und, ich meine, dass hier irgendwo Abkürzungen erklärt werden, finde das aber nicht: Was sind SoG's?
SoG= Shades of Grey, SoG's sind Mädels, die darüber angefixt hierher finden.
samsam: Ach ja, nur weil Mann oder Frau verheiratet sind, muss die Zweitbeziehung nicht ohne Liebe sein! Man kann wirklich zwei Menschen heiß und innig lieben!
Unsere Diskussionen sind dann vorbei wenn wir einen Konsens gefunden haben - oder gemeinsam der Ansicht sind es bringt an der Stelle nichts weiter zu reden - nicht in hundert Jahren würde ich es zulassen dass mein Dom mir sagt wann ich genug Diskutiert habe. Und dafür braucht es Selbstbewusst sein des Doms - denn er muss es eben aushalten dass die Debatte solange geht wie sie eben geht und trotzdem in seine Dom Rolle zurückfinden können.

Und ich habe geschrieben es braucht dafür keine Liebe ich habe nicht geschrieben dass Liebe es kaputt machen würde. Auch wenn ich persönlich für mich definitiv die Liebe zu mehrern Partner ausschließe und sie bei meinem Partner ablehne kann ich nicht ausschließen dass es das in anderen Konstellationen unter Umständen gibt.

Allerdings möchte ich an dieser Stelle auch sagen - dass man sich nur weil man sich mit #BDSM beschäftigt nicht zwangsläufig von allen Gesellschaftlich anerkannten Mor**verstellungen verabschieden muss.
samsam: Aha, mehr als einen Menschen zu lieben ist unmor**isch?  Wer sagt das?

*lacht*

GrußValentine
Wir leben in einer Gesellschaft die auf Ehe und Familie als ihre Grundpfeiler zurückgreift das gängige und allgemein überwiegende Beziehungsmodell ist die Monogamie - und nur weil man sich entscheidet #BDSM auszuleben ist man nicht GEZWUNGEN auch die Monogamie als Grundlage seiner Beziehungen aufzugeben. Wenn man aber meint dass das sein muss kann man es selbstverständlich.Ich persönlich kam überhaupt im Kontext #BDSM mit dem Thema Polyamourie in Berührung gekommen und so sehr ich mich auch bemühe nun auch in meinem normalen Umfeld ebensolche Beziehungsmodelle zu finden habe ich dabei kein Glück - das mag am katholischen Bayern liegen oder an meinem eher konservativen Umfeld - ich kann dennoch nicht umhin dieses Beziehungsmodell mit #BDSM zu assoziieren.

Niemand hat was von unmor**isch geschrieben - aber doch immer wieder faszinierend wie sofort ein Aufschrei kommt wenn man es wagt anzumerken dass nicht jeder mehrere Partner haben muss um glücklich zu sein.
samsam: Tut mir leid aber dann hast du mich nicht verstanden - auch ich bin #Sub - obwohl unsere Auslegung dieses "Gütesiegels" für viele hier gar nichts damit zu tun hat wie sie #Sub definieren - weil wir ebene KEINE D/S Beziehung führen sondern uns dafür entschieden haben auf Augenhöhe zu leben und als Dom und #Sub zu spielen. Ich finde es braucht ohne das dauern bestehende Machtgefälle viel Selbstvertrauen des Doms um trotz des Alltags die DOM und #Sub Rolle erzeugen zu können - um mit einer #Sub umzugehen die mit ihrer Devotion kämpft braucht es meiner Ansicht nach Empathie und Verständnis maximal vielleicht noch Selbstsicherheit - Selbstvertrauen steht da nicht auf meiner Liste.

Und wenn du genau gelesen hättest - hättest du kein Argument gegen Polyamourie finden können.

Nichts für ungut
botterblume: Das ist aber davon abhängig wie die Beziehung angelegt ist - im Rahmen einer D/S Beziehung ist wohl ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes Machtgefälle immer spürbar muss es aber nicht zwangsläufig.Mein Dom und ich sind in erster Linie S/Mler - selbstverständlich ist er im Rahmen des Spiels der Chef und entscheidet was wann wie usw. Im Alltag sind wir in erster Linie ein Liebespaar und gleichberechtigte Partner. Das ist sicher Geschmackssache und erfordert einen selbstbewussten Dom der gleichzeitig auf Augenhöhe diskutieren und einstecken kann ohne gleich deine gesamte Autorität in Zweifel gezogen zu sehen.Und außerdem gibt es ja genug Paare wo ein oder beide Partner nebenher noch verheiratet sind - die im #BDSM lediglich ein s**uelles Verlangen befriedigen - das geht ohne Liebe. Und unter Umständen trifft man sich ja auch wirklich nur zum Spielen.
Ich stimme samsam da völlig zu .. mein Partner hat zwar auch die Hosen an und die meisten Entscheidungen trifft er **** unserer Beziehung ....aber wenn wir was zu diskutieren haben .... egal in welchen Kontext dann diskutieren wir das aus ....und Ende .... auch kann ich meine Wünsche und Meinung frei äussern auch im #BDSM-Bereich...ohne das er dann mit der #Gerte rumfuchtelt ...weil ihm evtl. Argumente ausgehen .....und das hat dann nix damit zu tun .. das ich nicht #devot bin oder sonstiges ... aber wenn ich der Meinung bin das iwas nicht richtig läuft ... sag ich das auch ....


ausser in Bereichen was meine Tochter 13 Jahre betrifft ... da diskutiert er nicht mit mir ... das einzige was mal passieren kann ... das wenn der Zoff zwischen meiner Tochter und mir mal zu heftig wird ...dann mischt er sich schon mal ein und schlägt ein Kompromiss vor ....das is allerdings von uns dreien gewollt .....schliesslich wollen wir iwann mal eine funktionierende Patchworkfamilie werden ..

und sollte DOM nich immer selbstbewusst sein .... weil er will ja #Sub führen und führen kann ich doch nur wenn ich ein gewissen Selbstbewusstsein habe.....
silberruecken: Mit den gesellschaftlichen Mor**vorstellungen ist das immer so eine Sache, mit den persönlichen erst recht. Mor**vorstellungen sind zwar ein Band, das die Gesellschaft umgibt und zusammenhält, aber sie sind auch je nach Bedarf wandlungsfähig. Aber wenn jemand sich bei den BDSM'lern rumtreibt wird es schon schwieriger mit den Mor**vorstellungen, nicht wahr, Samsam. Oder erzählst du in deiner Familie, dass du hin und wieder mit einem rotgeSt****ten Hintern durch die Gegend rennst und so? Aber ich habe auch Verständnis dafür, dass jemand, der schon die von ihr anerkannten Mor**vorstellungen bricht dann doch wenigstens noch die eine oder andere behalten will um nicht ganz den Kurs zu verlieren.
DinaDark: Safe Sane Consensual - solange die Person das WILL hat das nichts mit wehren können zu tun. Es gibt wirklich Menschen die 24/7 unterwürfig und devot sein wollen und glücklich sind. Ich geb Silberrücken recht sowas gibt es öfter als man denkt - die meisten Menschen KÖNNEN nur nicht weil man eben sein leben meist selbst auf die Reihe kriegen muss. Aber es gibt gerade in wohlhabenderen Gesellschaftsschichten durchaus Leute die ganz freiwillig alle Rechte aufgeben und alle Verantwortung abgeben und für ihre Sorglosigkeit sehr gerne dienen und ihrem Gönner auf jede Art zur Verfügung stehen.
Ja, Arphen, weiß ich, darum schrieb ich auch:
Klar, sicher gibt es die rein submissiven Menschen die darin aufgehen nur und vollständig ihrem Herren oder ihrer Herrin zu dienen. Da sage ich auch gar nichts gegen und habe ich nicht bestritten.Da würde ich aber nicht von Hörigkeit schreiben.Jemandem hörig zu sein beginnt doch da relevant zu werden, wo es nicht mehr eine wohltuende, erfüllende Beziehung ist, sondern Menschen Schaden nehmen.Und da gibt es eben auch die Beziehungen die auf Kosten eines der beiden Partner gehen, und in denen aufgrund von Abhängigkeiten verschiedenster Art Menschen verar***t werden. Da kenne ich auch ein paar Fälle von, und da sind die Frauen nicht glücklich und erfüllt in ihrer Hingabe zu ihrem Mann, sondern kreuzunglücklich, meist mit ein oder zwei noch kleinen Kindern und wissen einfach nicht, wie sie sich aus der Situation befreien können, oder eben dem Typen hörig, und lassen sich wie Dreck behandeln, und ihre Freunde stehen daneben und fragen sich, warum die Frau nicht endlich geht, wenn sie doch so offensichtlich unglücklich ist.Hat nichts mit BDSM oder gar SSC zutun, aber dafür einiges mit Hörigkeit. Und das hätte ich schon gerne unterschiede von einer Beziehung in der zwei Menschen miteinander auf freiwilliger Basis und bei Gegenseitiger Liebe und Respekt ihre Rollen entsprechend ihrer Neigungen definieren,Hat mit s** oder nicht s** nichts zutun, sondern mit Freiwilligkeit.

Sub ist eben ein Spektrum - das geht von "f***en mit Popohauen" bis zur völligen Selbstaufgabe und an allem kann an Spass haben - und wer will, warum nicht.Sag ich doch.


Eben. Und da haben wir das Dilemma von Erziehung & Gesellschaft vs Bedürfnis. Ich habe viele Frauen kennen gelernt die gern 24/7 Subs WÄREN aber sich nicht trauen weil...die Gesellschaft, Freundinnen, Kollegen etc. erwarten von ihr, dass sie gefälligst eine selbstbestimmte selbstherhaltende starke Frau sein muss.Uuuuh, was die Gesellschaft so alles von frau erwartet ist sehr komplex.Was meinst du, was los ist, wenn frau mal tatsächlich so stark und selbstbestimmt ist, da passt den meisten dann auch nicht, dann wirds nämlich unbequem, und sie zieht am Ende noch ihr Ding selbst durch. Das wird nicht so gerne gesehen, dann ist sie ganz schnell die Zicke.

Psychologisch definieren Männer ihr Selbstbewusstsein eher aus sich selbst heraus, Frauen tendieren stärker dazu ihr Selbstbewusstsein von dem abhängig zu machen was Andere von ihnen denken.Das Ergebnis ist, dass viele Frauen sich ihre eigenen Bedürfnisse verwehren weil "sowas darf man doch nicht"Ich bezweifel mal ganz stark, dass das bei Männern so viel anders ist.


Erinnert mich an ein Zitat "Ich will doch nicht meiner Sub die Schuhe binden müssen...dass soll sie doch für mich machen"

Ich selbst würde keine Sub wollen die so gar keinen eigenen Willen hat oder zu faul ist selber zu denken oder schlimmstens zu ängstlich ihre Meinung zu äussern. Ich habe Spass daran meine Sub zu erziehen, zu unterwerfen und sie immer weiter auf dem Weg zu führen und sie in Form von innerer Zufriedenheit,. Selbstbewusstsein, mehr Lust, besseren Orgasmen, mehr Selbstvertrauen etc. zu belohnen.Ja, und so ist das auch gut und schön. Mittlerweile weiß ich auch wie das ist, sich einfach fallen lassen zu können, weil dom ja da ist und die Führung übernimmt und ich nicht viel mehr tun muss, als mich ihm anzuvertrauen.

Das sind wir uns hier aber glaube ich **** geht doch viel mehr darum wie submissiv Sub sein muss, um noch Sub zu sein.

SoG= Shades of Grey, SoG's sind Mädels, die darüber angefixt hierher finden.Ach so, danke. Dann ist ja gut, dass ich das Buch nie gelesen habe.
DinaDark: Unsere Diskussionen sind dann vorbei wenn wir einen Konsens gefunden haben - oder gemeinsam der Ansicht sind es bringt an der Stelle nichts weiter zu reden - nicht in hundert Jahren würde ich es zulassen dass mein Dom mir sagt wann ich genug Diskutiert habe. Und dafür braucht es Selbstbewusst sein des Doms - denn er muss es eben aushalten dass die Debatte solange geht wie sie eben geht und trotzdem in seine Dom Rolle zurückfinden können.Das läuft bei uns auch so, auch wenn wir da weniger auf s**uelle beschränkt sind.Aber das hat auch mehr damit zutun, dass wir eben entsprechend unterschiedliche Typen sind, da ergibt sich einiges von selbst.

Diskussionen abbrechen läuft hier aber nicht, das kommt immer wieder hoch, bis es ausdiskutiert ist. Das kriege ich schon mal einfach nicht hin.

die gerade dann vielleicht mit ihrer Devotion zu kämpfen hat.Den Kampf mit meiner Devotion überlasse ich meinem Dom, der kriegt das besser hin als ich.
Velet Maleah: Vornehinweg; Einzelne beiträge habe ich nur überflogen.

Meine ersten BDSM-Erfahrungen habe ich mit meinen jetzigen Freund geteilt. Wenn ich an die Zeit davor zurückdenke, habe ich das Thema eher kritisch betrachtet, aber nie übertrieben mit den Worten "Wie krank ist das denn." Zu Schulzeiten errötete man schon allein bei den Wirt #Domina Bis zu dem Zeitpunkt habe ich mich auch nie wirklich damit beschäftigt, bis wir zufällig (Partner miteingeschlossen) zufällig auf das Thema kamen und ein bisschen rumprobierten. Klar war mir das anfangs unangenhem und fremd. Aber mir hat es mit der Zeit immer mehr gefallen. Und noch heute gibt es noch eine Menge zu lernen (ich tu mich immer noch mit den Dirty Talk sehr schwer) & zu entdecken. Man muss nicht alles mögen, was die Szene aufzeigt, aber probieren geht über studieren.

BDSM bedeutet für mich, Kontrolle zu besitzen und sich gleichzeitig den Partner mit Leib & Seele hinzugeben. Es stecken so unglaublich viele Facetten dahinter, das es für jeden etwas anderes bedeuet. Es kann auch schon genügen, nur die Augen verbunden zu bekommen.