Direkt-Aufruf :
#Sub umwerben?

Finde ich ja mal ganz interessant das Thema, und will es nicht in einem Vorstellungsthread diskutieren, sondern lieber unabhängig davon:

Was haltet ihr davon, wenn Dom #Sub ganz klassisch umwirbt?

Also, wenn es nicht gerade darum geht nur mit einander zu spielen, sondern das Ganze bis zu einer Ehe gehen kann, dann finde ich es schon klar, dass #Sub da etwas vorsichtiger rangeht. Dom hat in einer Beziehung Macht über #Sub. Und da denke ich doch an die Worte meiner etwas konservativeren Tante, die meinte, ich solle einen Mann sich erst bemühen lassen, damit er auch schätzt, was er an mir hat. Und ich möchte schon sicher sein, dass mein Dom mich schätzt, wenn ich ihm dann weitreichende Macht über mich zugestehe.

Dann ist vieles auch einfach zeigen, dass man den anderen mag. Komplimente machen, mal etwas mitbringen, das zeigt doch einfach Zuneigung, und mir ist wichtig, dass Dom mir zugeneigt ist, gerade wenn ich mir überlege, was er so mit mir machen kann.

Und einiges, was zum klassischen Umwerben gehört, wie zum Essen einladen und gemeinsame Unternehmungen planen, aber auch Geschenke machen, hat für mich etwas dominantes. Es ist freundlich, dem anderen zugewandt, man behält aber die Zügel in der Hand, ist #aktiv und trifft die Entscheidung.

Wie seht ihr das?

Grüße

Dina
40 Kommentare & Antworten
QuercusMike: Für mich ist das Normalität. Umgangsformen, höfliches Auftreten und das Umwerben einer Frau widerspricht doch nicht meiner Durchsetzungsfähigkeit. Wichtig dabei: Nicht nachlassen! Auch nach Jahren die volle Aufmerksamkeit leben und dieses Umwerben nie ganz aufgeben.
_Schatten11: Ich bin irgendwie total schlecht im " klassischen" Umwerben...um nich zu sagen: scheiße!

Keine Ahnung, konnt ich nich nie gut .

Lg,S11
Odonata: ich schreibe mal meine Sicht dazu:

Auch als es nur um eine reine Spielbeziehung geht, bin ich da nicht anders rangegangen als an eine Beziehung. Mein Freund weiss was er an mir hat. Ok bin ich auch nicht die "klassische" #Sub (damit meine ich vor allem im devotn Bereich angesiedelt) so hat er auch kaum Macht über mich. Wir führen eine Beziehung auf Augenhöhe, auch wenn er gerne mal der Bestimmer ist.

Allerdings weiss ich gute Umgangsformen immer mehr zu schätzen. Was allerdings das Geschenke machen, Essenseinladungen angeht...das beruht bei uns auf Gegenseitigkeit. Ich mache auch gerne mal Geschenke. Bei Unternehmsplanungen und vor allem Urlaubsplanung hat er die Nase vorne, aber das ist fast ein Hobby von ihm. Da gehe ich dann mit und geniesse oder bringe auch mal Ideen ein.

viele Grüsse

Odonata
DinaDark: Sagt ja niemand, dass die/der Umworbene nicht auch wenig werben kann, Odonata.

Liebe Grüße

Dina
DinaDark: Ok, Substanze, du willst keine Wertschätzung, allerdings willst du den Dom ja auch nicht heiraten, sondern wirst dein eigenes Leben weiter leben. Das ist schon was anderes.

Es ist auch völlig ok so, es ist nur immer noch nicht die einzige Möglichkeit ein Dom-Sub-Verhältnis zu haben. Es geht im übrigen nicht immer nur in den Extremen, von Schleimen steht bei mir nichts.Ein Dom mit Stil führt als Gentleman. Ist nicht umsonst die klassiche Variante.


Grüße

Dina
Eldergent: Hallo zusammen,

auch hier gibt es nicht DEN Weg.

So wie die Menschen vielfältig sind, so sind es auch die Wege. Von meiner Seite bin ich da sehr intuitiv. Spüre ich Unschlüssigkeit, so wende ich mich ab. Spüre ich zarte Versuche, dann habe ich Erwartunghaltungen. Wertschätzung erhalten die Subs, die wissen was sie wollen. Egal ob wir nun spielen oder nicht. Diese zeige ich aber nicht durch Geschenke oder erwartete Essenseinladungen. Meine kommt von innen. Was aber nicht heißt, daß ich ausserhalb des Spiels nicht auch ein anderes Spiel spielen kann.

Letztlich endet alles in Einem. Da ich der Mann bin und die Hosen anhabe hört alles auf mein Kommando und ich mache die Spielregeln. Was aber nicht heißt, daß ich ihren Geburtstag oder mein Benehmen vergesse.

Wünsche Euch einen schönen Sonntag.
DinaDark: Diese zeige ich aber nicht durch Geschenke oder erwartete Essenseinladungen. Meine kommt von innen. Was aber nicht heißt, daß ich ausserhalb des Spiels nicht auch ein anderes Spiel spielen kann."erwartete Essenseinladung", das ist eine interessante Formulierung.

Verlangen oder Erwarten bringt nach meiner Erfahrung bei einem domianten Mann sehr wenig, was aber nicht bedeutet, dass nicht viel kommen kann.


Grüße

Dina
Eldergent: Korrekt DinaDark,

alles eine Frage des Zusammenspiels und des gegenseitigen "Töpfchenfüllens".
Raeuber: ...interessantes Thema....

Ich hab mir nie darüber Gedanken gemacht, und einfach getan, was ich für den Moment als das Richtige empfunden hab.Wenn ich hier jetzt so lese, was andere geantwortet haben, kann ich nur sagen, dass jeder auf seine Weise Recht hat.

Ich selbst zeige es einer Frau, wenn ich an ihr Interesse habe....wie ich das mache, ist aber Situationsabhängig.Auf jeden Fall bewahre ich mir mein eigenes Niveau, und mache mich ganz sicher nicht "zum Affen" um sie zu bekommen.
eh67: Interessantes Thema, finde ich auch. Ich habe weder den Dom heraushängen lassen noch unterdrückt, ich hab mir immer gedacht, dass es sinnvoll ist, mich einfach zu zeigen, wie ich bin.Aggro-#Subs, die mit einem vorgefertigten Weltbild auf mich zugekommen sind, haben dann auch folgerichtig nicht gepasst, die brauchen Doms, die hohe Wellen schlagen und die wilde Wutz machen. Nichts für mich.Letztlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass es zwischen Dom und #Sub gar nicht so viel anders läuft als sonst, letztlich entscheidet die #Sub, ob sie ihn anziehend findet oder nicht, egal, ob es um eine Spielbeziehung geht oder Lebens-/Liebesbeziehung. Dabei ist es auf lange Sicht kontraproduktiv, sich zu verstellen, irgendwann fällt man dann auf. Wenn ich bei ihr kein Kopfkino und Interesse auslöse, dann bin ich einfach nicht der richtige Dom/Mann für diese #Sub/Frau.
Odonata: Letztlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass es zwischen Dom und #Sub gar nicht so viel anders läuft als sonst, letztlich entscheidet die #Sub, ob sie ihn anziehend findet oder nicht, egal, ob es um eine Spielbeziehung geht oder Lebens-/Liebesbeziehung.
nur so als Einwurf, ist mir gerade als Gedanke gekommen: Entscheidet wirklich die #Sub? liegt es nicht in der "Entscheidung" beider, ob daraus eine Beziehung entsteht? Es müssen sich ja beide sympathisch, anziehend, ... usw. finden. Sind da #BDSM Beziehungen so anders gelagert im Entstehen wie andere zwischenmenschliche Beziehungen?
DinaDark: Natürlich entscheiden beide, Odonata.

Wenn #Sub bei Dom kein Interesse auslöst, passiert auch nichts.
eh67: nur so als Einwurf, ist mir gerade als Gedanke gekommen: Entscheidet wirklich die #Sub? liegt es nicht in der "Entscheidung" beider, ob daraus eine Beziehung entsteht? Es müssen sich ja beide sympathisch, anziehend, ... usw. finden. Sind da #BDSM Beziehungen so anders gelagert im Entstehen wie andere zwischenmenschliche Beziehungen?
So war das natürlich von mir auch nicht gemeint, na klar müssen beide wollen. Ich meinte das in dem Sinne, dass die/der #Sub letztlich entscheidet, ob Dom/me passt oder nicht. Nach meiner Erfahrung ist es nicht so, dass der dominante Part diese letzte Entscheidung fällt. Ist vielleicht vergleichbar mit der Jobsuche, beide Seiten müssen wollen, aber letztlich bietet der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Vertrag an. Wobei das eigentlich eine seltsame a***ogie ist, denke ich gerade.
Kajakman: Mal abgesehen davon, dass hier wieder einmal versucht wird #BDSM in der Ehe gegenüber einer Spielbeziehung auf ein, wie ich finde, ungerechtfertigtes Podest zu stellen, sind hier die Zauberworte Authentizität und Einvernehmlichkeit.

Wenn ich als Kerl für bunten Kompost von Fleurop nichts über habe, warum sollte ich meiner Sub/Sklavin dann tote Pflanzen schenken? Ropemarks, St****en, Subspace…das sind Geschenke, die eines Top würdig sind.

Als Dom/Sadist „umwerbe“ ich meine Sub/Sklavin durch meine Lebensweise, Verbindlichkeit, Erzeugen von Kopfkino, geile Sessions, meine Form der #Dominanz oder des Sadismus… Entweder gefällt es ihr und sie bleibt da (bis zur Ehe von mir aus) oder sie geht. Ganz einfach.
DinaDark: Mal abgesehen davon, dass hier wieder einmal versucht wird #BDSM in der Ehe gegenüber einer Spielbeziehung auf ein, wie ich finde, ungerechtfertigtes Podest zu stellen, sind hier die Zauberworte Authentizität und Einvernehmlichkeit.Wo ließt du das?
botterblume: Also ich bekenne mich einfach mal dazu .... ich möchte umworben erobert werden ... mit viel Charme ... Komplimenten usw ...ich will das Gefühl haben geliebt zu sein begehrt als Frau ...@ Kajakmann ich will nicht nur St****en Ropemarks usw ....ich freu mich auch über totes Gemüse von Fleurope oder über Frühstück am Bett ....oder über einen gemeinsamen DVD-Abend bei einem schönen Film ... ich mag es wenn mein Dom mich verwöhnt und auf Händen trägt ... auch wenn wir keine Ehe ansteuern ... oder sowas ----für mich is das drum herum ... wichtig ..nicht nur das Rumgedomse ...das Gesamtpaket muss stimmen ... wenn ich nur bedomst werde ...verliere ich iwann das Interesse ... an dem Herrn Dom ..
botterblume: Maitre ... srry bei aller Liebe ...aber das meinst du nicht ernst ... das #Sub die Tür aufzuhalten hat etc...mir is gerade fast die Milchtasse aus der Hand gefallen Ich war immer der Meinung ein Dom is stolz auf seine #Subbie .... und er schätzt sie ...daher sollte es normal sein das Dom die Tür aufhält für #Subbie ...oder sie stützt wenn die #Heels unbequem werden ... oder er auch mal den Rücken massiert usw ....da bin ich aber echt froh das mein Dom kein echter Dom is und ich keine echte #Subbie ... ich frühstücke zu gern im Bett und freu mich wenn er mir Sonntags das Frühstück ans Bett bringt ... nachdem wir vorher ausgiebig gekuschelt haben ...Ja ich darf im Bett schlafen ...
botterblume: hallo Valentine ... sicher hast du auch recht ... aber ich weiss nicht gewisse Erwartungen hab ich einfach ...das Dom mir die Tür aufhält oder den schweren Koffer zum Hotel trägt . ...den Rest hab ich nicht verlangt .... von meinem Dom .. er tut es von allein ...... von Anfang an ... hat er mich umsorgt und mit Aufmerksamkeit überschüttet ..... und ich liebe das ...


@ all ich hab ich da vllt auch eine verklärte Vorstellung von einem Dom ....auch wenn ich jetzt einen Shitstorm lostrete ...aber meine erste Berührung hatte ich mit #BDSM durch einen Roman nein nicht SoG das is schon lange her aber da hat sich mein Bild des Doms geprägt ... dort hat der Herr seine geliebte Subbie auf Händen getragen .. sie geführt .. erzogen sie geleitet ..beschütztund das hat mich total fasziniert das war dann mein Traum einer Beziehung ...

für mich ist oder sollte ein Dom auch ein Gentleman sein der Türen aufhält ... mich verwöhnt und auf Händen trägt ...mich beschützt...dafür bekommt er meine Hingabe meine Loyalität meine Liebe mein Vertrauen .... wenn ich nur jmd ... dienen soll .. weil er Dom is ... würde es mich nicht glücklich machen...aber das is meine Sicht der Dinge ...bei männlichen Subs is es sicher wieder anders ....und bei anderen Subbies sicher auch ..
DinaDark: Ihr verwechselt da etwas, bzw. erkennt offensichtlich etwas nicht:

Das klassische Umwerben kommt nicht aus den 50 ern, das stammt aus viel älteren Zeiten, von Männern die noch wirkliche Macht hatten, die völlig unangefochten die Herren waren, über ihre Frauen, ihr Gesinde und teils noch über ganze Länder.Diese Herren haben von oben agiert, und wenn sie einer Lady die Tür aufhielten, dann sicher nicht, weil sie sich anbiedern wollten, sondern weil sie sich in ihrer Rolle sicher waren. Umwerben ist auch Aktivität, es ist die Entscheidung dafür, wen man umwirbt, und dass man es tut. Dazu muss man es natürlich mit dieser Selbstverständlichkeit tun. Wer die Tür aufhält und Blumen schenkt, weil Mami das so erwartet, ist nur der brave Sohn. Aber es gibt durchaus Herren, die es tun, weil es ihrer Vorstellung und ihrer Art entspricht, weil sie Gentleman sind, und da zeigt sich dann auch Dominanz.Sicher tut er das nicht, weil Sub es verlangt, sondern weil dom es eben so tun will.

Das hat aber wohl auch etwas damit zutun, wo Dom Sub sieht. Und da gibt es zwei Varianten: Seine Frau, die zwar unter ihm steht, aber geachtet und geliebt wird, die klassische Lady des Lords eben, und die Magd, die man benutzt und dann nicht weiter beachtet. In beiden Fällen ist Dom der Herr, steht über Sub, aber er wird sie wohl unterschiedlich behandeln.Und auch Subs sehen sich da in unterschiedlichen Rollen und bevorzugen unterschiedliche Rollen. Das muss, wie weiter oben steht, eben passen.


Toller Beitrag und d'accord bis auf das Kuscheln (zumindest bei mir, mag das schlichtweg nicht). Und nicht jede Spielbeziehung mündet in eine langfristige Beziehung/Ehe. Meiner Erfahrung nach hegen viele Subs, obwohl abgesprochen zuweilen auf Gefühlsebene eben doch (zunächst unausgesprochen) andere Intentionen und gerade das führt dann kurz- oder mittelfristig zum Eklat bzw. Abbruch der Spielbeziehung.9Ach, wenn ich mir so ansehe, was manche Doms schon gleich mal im ersten Posting an Vorstellungen unterbreiten .... Völlig ungeachtet dessen, was im Profil steht.Der Wunsch danach, dass die Sache doch über eine Spielbeziehung weit hinaus geht, scheint mir da sehr weit verbreitet zu sein.


--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Und diese ständige Angst davor, dass irgendwo, irgendwie Sub toppen oder Doms Dominanz ankratzen könnte ist irgendwie ziemlich schwach.Was nicht alles schon topping from the bottom ist.Irgendwann muss auch Dom mal was tun, und Dominanz beweisen, und nicht immer nur jammern, dass aber Sub die Dominanz nicht anständig würdigt und hochhält.Wie schon erwähnt wurde: Jammern ist absolut nicht Dominant.


Grüße

Dina
DinaDark: Hier sind wir aber nicht bei deinen Subs, die maulen weil du nicht so funktionierst, wie die Dame die sie dafür bezahlen müssten, sondern bei einer bestimmten Art von DS-Verhältnis, von der auch du ja schon mal unterstellst, dass hier Sub Forderungen aufstellt, die Dom dann erfüllt, weil Sub ja eigentlich toppt.Und da kann ich nur sagen: Wenn Sub Forderungen aufstellt, und Dom sie erfüllt, dann ist das Doms Entscheidung und hinterher behaupten, Sub habe aber getoppt, und so gemein manipuliert, dann ist das einfach ein schwaches Bild für Dom. Wenn sub unzufrieden war, und dann eben gehen durfte, dann hat er ganz offensichtlich nicht getoppt, er hat es nur versucht. Wünsche äußern wird sub ja noch dürfen. Mache ich auch, und manchmal passt es und ich bekomme was ich will. Mir da noch jedesmal zu überlege, ob ich nun toppe, wäre mir echt zu anstrengend.

Und das gilt auch für klassisches Benehmen in der Beziehung. Passt wunderbar in die BDSM-Ebene, ist nur eben Doms Entscheidung, war es auch früher schon, und es gibt durchaus Doms die es genauso wollen, weil ihnen klar ist, dass genau dieses Verhalten klassisch #dominant ist. Und es gibt Subs die es so mögen und als #dominant empfinden.

Grüße

Dina
DinaDark: Kann es sein, dass Du noch nicht wirklich verstanden hast, was tftb ist?

tftb ist genau das: #sub manipuliert an Dom herum, der ja kein richtiger Dom sein kann, wenn er nicht so ist, wie #sub ihn/sie braucht. Und wenn #sub unzufrieden ist, kann ja nur Dom schuld daran sein. Dann ist er/sie halt kein richtiger Dom.Ach je, diese Haltung kenne ich aber ausreichend von Doms, denn wenn #sub nicht auf Dom anspringt, ist #sub kein richtiger #sub..... Wenn aber #sub nun mal bestimmte Vorstellungen von Dom hat, und du nicht darein passt, dann ist das kein tftb, dann passt das eben nicht. Wo ist das Problem?


Übrigens ist es kein Unterschied, ob ein male#sub sich ein Hochglanztraumbild in einem Studio einkauft und damit an der Realität scheitert bei privaten #Damen oder eine #sub einen tollen Roman eines klassischen Doms kauft und liest und mit diesem Bild von #Dominanz an der Realität scheitert.Hat nur beides nichts mit dieser Diskussion zutun. Hier geht es um einen besonderen Stil, den eben auch manche Doms mögen, während du auch #subs findest, die damit nichts anfangen können.Was ist es denn, wenn #sub auf dreckig und vulgär steht und der Gentleman-Dom, um ihr zu gefallen, sie an den Haaren in seine Höhle zerrt, anstatt des Dinners bei Kerzenschein, das er viel lieber gehabt hätte?


Unterstellt habe ich hier konkret niemandem etwas, sondern angemerkt, dass Menschen ihres so leben werden, wie es ihrem Gusto entspricht. Und dass, wenn es nicht passt, es dann eben so ist und in dem Zusammenhang tftb in die Diskussion gebracht. Du hattest im Eingangsbeitrag gefragt: Wie seht ihr das? Und in deinem Eingangsbeitrag geht es ganz klar um eine Wertfrage, nämlich dass Du es magst, wenn er dir beweist, dass er es wert ist, dich zu bekommen. Indem er dich nämlich klassisch umwirbt, dich zum Essen einlädt, dich hofiert.Das hast du aber komplett falsch verstanden:

Ich schrieb, dass ich, bevor ich einen dominanten Mann heirate, sicher sein will, dass er mich schätzt. Davon, dass er seinen Wert beweisen solle, steht da einfach nichts, wo nimmst du das her? Mit #BDSM hat das etwas zutun, weil es in eine DS-Beziehung mündet. Als #devote Frau mit einem dominanten Mann mein Leben zu verbringen, dem ich nichts bedeutet, das wäre mir zu gefährlich, ja sicher. Und ich kenne genug Anzeigen in denen es um eine weitergehende Beziehung, bishin zur Ehe geht. So exotisch sind wir da nicht.

Danach habe ich ausgeführt, dass diese Form des Umwerbens durchaus zur dominanten Rolle passt, aber nicht mal geschrieben, ob und inwieweit ich Wert auf so etwas lege.Und auch da steht nichts davon, dass Dom etwas beweisen müsse oder irgendwie gewertet wird, damit sind dann andere gekommen. Es ist einfach ein Stil, aber es wurde ja recht schnell klar gestellt, dass das kein richtiges #BDSM sei, sondern, wie war das: "Balzrituale", die natürlich sie erwartet.

Grüße

Dina
Odonata: ach, ich kenne so einige BDSM-Beziehungen, da trägt selbstverständlich sie die Spieltasche, hält ihm die Tür auf, bringt ihm die Getränke und massiert ihm die vom Floggerschlag belastete Schulter. Es gibt Frauen, die stehen darauf so behandelt zu werden, und für die ist es dann auch richtig so.
da sprichst du was an....genauso habe ich es auf der #Party erlebt. Und da ist mir dann zum 1. Mal so richtig real bewusst geworden, dass es mehr als eine Beziehungsebene bei uns gibt. Manchmal vermische ich das, was nicht gut ankommt (also bei mir, da krieg ich dann ab und zu emotionale Ausnahmezustände). Die oben beschriebene #Sub war ich nur auf der #Party (sozusagen von der Umkleide bis nachher im Auto). Und ja dafür war es absolut richtig und ok, danach war ich froh, dass wir wieder eine Beziehung auf Augenhöhe hatten.

Auf der BDSM Ebene trage ich die Tasche, auf der Beziehungsebene trägt er dann die schwere Dinge. (Wobei ich das auch selbst könnte). Da geniesse ich sowas dann. Das hat dann aber keinen Einfluss auf das Spiel. Und wenn ich das jetzt so schreibe und darüber nachdenke, merke ich wie vielfältig diese Beziehung ist. Und ich gebe es zu auf der Beziehungsebene brauche ich manchmal die Bestätigung, das Kuscheln...Wert lege ich aber durchaus auf meine Eigenständigkeit, meine eigenen Entscheidungen (natürlich werden Dinge in der Beziehung besprochen)

Und diese "Trennung" zwischen Beziehung und BDSM hat manchmal etwas befreiendes. Es sind Facetten von mir, von uns, die sich dann zeigen.
DinaDark: Tftb wird es in dem Moment, wo Dom spuren und diesem Bild auch weiterhin entsprechen soll, weil er, wenn er damit aufhört, ja kein echter Dom mehr wäre. Dann kippst Du das Machtgefälle.Das Machtgefälle kippt dann, wenn #Sub damit durchkommt. Also ich kenne das so, das wenn Lord Black etwas nicht will, es dann auch nicht passiert. Da kann ich machen was ich will. Ok, auf die Idee ihm dann vorzuwerfen, er wäre nicht #dominant bin ich noch gar nicht gekommen, würde mich aber sicher nicht weiterbringen, eher im Gegenteil.


Das Wort "schätzen" steht doch schon für Wert an sich und es geht dir genau darum: wertgeschätzt werden zu wollen.Was ist falsch daran, wenn ich von dem Mann mit dem ich verheiratet bin wert geschätzt werden will?


Und für dich ein bestimmtes Verhalten daran gekoppelt ist, damit Du dich wertgeschätzt fühlst.Das habe ich nun nicht geschrieben. Wie schon gesagt: Ich bin danach auf die allgemeine Ebene gegangen, weil gerade das klassische Umwerben in einem anderen Thread angesprochen wurde. Und auch da bin ich eher vage geblieben, weil es mir eben um die Art ging und die Frage wie andere dazu stehen.Dass ich diese Art mag und als #dominant empfinde bedeutet nicht, dass ich etwas daran koppeln würde.


Das, was Du von deiner Tante schreibst ist klassisches uraltes patriarchatisches Rollenklischee:Ja sicher, ist doch was ich schreibe, passt darum auch zu Maledom und Fem#Sub. Unter anderem darum betrachte ich es auch als Ausdruck von Dominanz: Was die Männer die die Macht hatten im Patriarchat gemacht haben.


der Mann als Versorger muss sich beweisen, dass er seine hilflose schwache Frau und ggfls. später Kinder auch gut versorgen kann. Er muss zeigen, indem er zum Essen einlädt und beschützen kann, dass er es wert ist beachtet und ggfls. geheiratet zu werden. Je mehr Mühe er sich gibt, je mehr er bereit ist zu investieren, desto höher kommt er in ihrem persönlichen Ranking.Und das nun ist deine Interpretation und nicht meine. Du magst es so sehen, ich sehe es anders, und ich habe das auch nicht geschrieben.Ich weiß allerdings, dass es einige #dominante Herren gibt, die die Rolle des Gentleman gerne ausleben.

Das das nichts für dich ist, versteht sich von selbst, du bist nicht #Sub.


D/s geht auch ohne Ehe und Lebensgemeinschaft. Das braucht es dafür nicht.Habe ich auch nicht behauptet.Du trennst die Ebenen, wir trennen das nicht so scharf. Das geht auch und das hat auch seine Berechtigung.

Grüße

Dina
eh67: Wieder der alte Disput? Hier das Lager, das dem dominanten Part die absolute Macht und dem submissiven Part die absolute #Unterwerfung zuordnet, dort das Lager, das diesen absoluten Ansatz ablehnt. Wer hat denn nun Recht? Ist ein bisschen wie mit der Frage, ob Tee oder Kaffee besser ist. Ist halt Geschmacksache.Die Diskussion fand ich bislang spannend und informativ. Störend sind immer wieder Einwürfe, die betonköpfig die angeblich einzige Weisheit predigen, statt Meinungsvielfalt zuzulassen. Warum eigentlich? Gibt diese engstirnige Position ein Gefühl von Macht und Überlegenheit?
DinaDark: Es geht wohl eher darum, ob auch ein Gentleman #dominant sein kann.

Grüße

Dina
botterblume: ich bin da total bei dir Bontobi ...und ich denke das ein Gentlemen auch #dominant sein ... warum auch nicht ...wie sagt mein Herr immer es bricht ihm keinen Zacken aus der Krone wenn er mich verwöhnt **** tut das gern....

sicher gibt es Subbies die das nicht wollen ... aber trotzdem sind die Subbies die einen #dominanten Gentlemen suchen nicht weniger Sub als andere Subs ...
_Schatten11: Och...Gentlear***loch...hat doch was
_Schatten11: War nicht auf dich/ euch bezogen, Mel

Das zielte auf einen gewissen gepflegten Umgang im Gebaren & Wortschatz , ganz ähnlich wie Valentine das schon ausgeführt hat.Auf eine Weise ganz ruhig, gelassen, unaufgeregt...mit einem angedeutetem, wölfischem ( vllt sogar spöttisch?!^^)Grinsen.Also schon Interesse signalisierend, aber ...- irgendwie schwer zu **** Gespräch.Und Gebaren & Wortschatz ändern sich von hier auf jetzt GAR nicht, wenn es zu Sache geht.Immer noch freundlichen, ruhig , gelassen, unaufgeregt, immer noch das Blitzen in den Augen...

Hat auch was mit Umgangsformen zu tun

Lg,S11
_Schatten11: Gern Ischa kein Ding mal nachzufragen & was aufzuklären
DinaDark: Ach ach ach

vielleicht, aber nur vielleicht, kann ja sein, also, es ist möglich, dass es ein subbiges Verhalten ist, wenn Sub die Wertschätzung aus ihrer inneren Haltung heraus hat.......

dann, aber auch nur dann, ganz sicher sogar, sind ihr die ganzen oberflächlichen, angeblich wertschätzenden Anreichungen von Dom fast unangenehm.

es grüßtüberaus amüsiert über den ThreadverlaufSubstanze
Dann zitier ich mich doch einfahch mal selbst:

Es ist auch völlig ok so, es ist nur immer noch nicht die einzige Möglichkeit ein Dom-Sub-Verhältnis zu haben.
Ich habe hier sicher nicht geschrieben, dass dies die einzige Art ist. Nur, dass ich diese Art mag.
DinaDark: Hat das hier irgendjemand behauptet Dina?
Es steht nirgends "Das kann kein Dom sein", aber es wurde von einigen davon ausgegangen, dass da wohl Dom tut, was #Sub will, es war von 50 er Jahre die Rede etc.Da wird schon dem Dom die #Dominanz abgesprochen.Aber gut, lassen wir das.

Grüße

Dina
DinaDark: Du erzählst da nichts neues, Valentine.

Was hat tftb mit einem Dom zutun, der Gentleman ist und auf diese Weise mit der #Sub umgeht?Warum gehst du davon aus, dass dies nur geschieht, weil #Sub es so will?

Du hast schon gelesen, dass hier mehr als ein Dom geschrieben hat, dass dies seine Art ist?

Grüße

Dina
DinaDark: Ne Valentine, ich bleibe genau beim Thema.

Das TftB hast du hier reingebracht.
DinaDark: Nachdem ich alle bisherigen Beiträge durchgelesen habe, bin ich doch schon erstaunt über den zuweilen heftigen aber nicht unfairen Diskussionsverlauf. Ich finde nach wie vor den Grundtenor von Valentine's Einlassung durchaus nachvollziehbar. Warum sollte es rein sachlich nicht möglich sein, die Bdsm Ebene von der Gefühlsebene im Bereich salopp formuliert "Beziehungskisten" zu trennen. Das es viele gibt, für die beides miteinander harmonieren soll/muss, ist doch keinesfalls eine Frage von Richtig oder Falsch.Hat doch niemand etwas gegen geschrieben.


Im übrigen möchte ich trotz der Widersprüche um das "Umwerben" eines Subs noch einmal auf einen anderen Gedankengang hinweisen, der mir eigentlich fast immer bei ähnlich gelagerten Diskursen auffällt. Hier in diesem Thread wird einmal mehr nur auf D/S Ebene und dem vermeintlichen Machtverlust/gefälle eingegangen. Bei "reinenrassigen" S/M Aktivitäten mit allenfalls minimalen Dominanz und Submissivcharaktermerkmalen, agieren beide Parts Top wie Bottom auf Aufgenhöhe!Es steht dir doch frei, das Thema einzubringen und z.B. einen Thread dazu zu starten. Ist ja nicht so, dass wir hier zu viele Threads haben oder das irgendwie eingeschränkt wäre. Wobei doch auch ein Sadist (oder eine Sadistin) den Masochistischen Part umwerben könnte. Das dürfte doch auch seinen Reiz haben: Am Tag der perfekte Gentleman, und dann fesselt er sie ans Bett und schlägt sie bis sie um Gnade winselt.

Grüße

Dina
DinaDark: Ich finde, der letzte Aspekt passt sogar sehr zu Deinem Eingangsposting. Im übrigen, erscheinen mir die Begrifflichkeiten wie Gentleman oder #Lady durchaus passend für Deine Grundintenion hier in diesem Thread zu sein. Dabei erscheinen mir diese Formulierungen nur irgendwie überhöht zu sein. Nach meiner Auffassung muss man nicht zwangsläufig das Gehabe eines Gentleman/#Lady an den Tag legen. Warum reicht profane Höflichkeit und ein gewisser Anstand nicht aus? Grundsätzlich findet immer in der Kennenlernphase ein "Beschnuppern" und Nachfragen statt (bzw. sollte es).Ich schrieb ja nirgends, dass das ein muss sei, schon gar nicht **** gibt allerdings Leute (und da scheint es mir schon so, dass das mehr Maledoms als Fem#Subs sind) die diese Gentlemangehabe nun mal mögen.Andererseits scheint es mir auch einige zugeben, die das total blöd finden und schon mal unterstellen, dass da ein Dom sich von seiner #Sub toppen läßt.

Mir persönlich geht es um Interesse und Aufmerksamkeit, was aber noch mal etwas anderes ist, denke ich. Allerdings mag ich es schon, wenn da mal der Gentleman rauskommt, der mir die Tür aufhält und weiß auf welcher Seite die Dame geht.


Was daraus wird und sich Umgang miteinander wiederspiegelt, ist stets individuell und kommt im #Bdsm Kontex immer darauf an, was beide erwarten. Die Frage ist doch immer, welche Kompromisse jeder von beiden eingehen will oder nicht. Viele Aspekte stellen sich aber auch erst später ein. Tiefgreifende #Submissivität oder grundsätzliche Augenhöhe bei einem Bottom, schaffen schon einmal eine ganz andere Grundlage im #Bdsm. Darauf will ich eigentlich hinaus und das passt somit hier gut hinein.Gruß, maitre9Ja, das sehe ich auch so.

Wobei zumindest bei mir, tiefgehende #Submissivität auch ihren Gegenpart braucht. Wie gesagt, empfinde ich den klassischen Gentleman als ausgesprochen #dominant und reagiere entsprechend darauf.

Valentineu hast das nicht umwerben dürfen vergessen, das gibt es nämlich auch und auch das geht bis zum kalkulierten tftb. Und das gibt es zu jedem Thema im #Bdsm, dass es sein kann, dass #Sub etwas unbedingt haben will und versucht mit Tricks oder auch klaren Forderungen zu bekommen.

Nur, warum lassen sich Doms darauf ein? Wenn Dom das umwerben nicht will, dann soll Dom es doch lassen. Wenn #Sub es braucht, dann wird das eben nichts. Daraus zu machen, dass Umwerben generell etwas sei, was Frauen Männern aufdrängen funktioniert einfach nicht.

Das ist so zwischen erstmal freien und gleichen Menschen: Niemand muss mitmachen, wenn das Spiel so nicht gefällt.


Grüße

Dina
DinaDark: Ich habe daraus übrigens nicht ein "Umwerben generell etwas sei, was Frauen Männern aufdrängen" gemacht, das machst Du jetzt wieder.
Und hier machst du es wieder, Valentine:
Und nun schreibst Du von Spiel, ist die Ehe ein Spiel? Um die ging es ja in deinem Eingangsbeitrag. Ehe unter der Voraussetzung, dass BDSM/Ds so funktionieren soll wie #sub es sich erwünscht. Na ja, die Frage würde ich in dem Zusammenhang fast mit Ja beantworten wollen, wenn Menschen Rituale erfolgreich erfüllen müssen, um angenommen zu werden.Das ist eine Unterstellung und sie zieht sich durch den gesamten Thread.

Du schreibst von Spielbeziehungen, ich halte das allgemein und habe es sicher nicht auf Ehe begrenzt."Das Spiel" kannst du ebenso allgemein lesen, als Synonym für das Miteinander von zwei Personen.

Wie gesagt, es geschieht, dass Doms gerne umwerben, aber wenn ich mir den Thread so durchlese, kann ich verstehen, dass das hier keiner mehr zugeben mag. Wird ja keiner glauben, sondern schon mal davon ausgehen, dass da eine #sub dahinter steht, die ihn sonst nicht akzeptiert.


Grüße

Dina
DinaDark: Da bin ich ganz deiner Meinung, maitre, darum steht bei mir auch kein Wort von Brillianten oder Armani.

Grüße

Dina
botterblume: mel ich kann dich sehr gut verstehen ... ich war auch gewöhnt alles allein zu machen.. . mich mit Ämtern rumschlagen nichtzahlenden Vätern usw ... schwere Einkäufe schleppen .... nörgelnde Teenies ... iwo noch ein Dom der iwie auch sein Recht auf meine Aufmerksamkeit einforderte...2 Jobs um uns zu ernähren das Kind soll ja kein Mangel haben an iwas.... das Ende vom Lied ..... ich war iwann ausgebrannt aber machte trotzdem weiter ...weil ich musste ja ... dann kam mein Herr und auf einmal steht jmd hinter mir und sagt komm lass mich mal ..... es öffnen sich Türen die sich mir nie geöffnet haben ... einfach weil er anders auftritt...da is jmd der die Einkäufe schleppt ...wo Frau sich einfach ausK****n kann ... auf einmal stand ich nicht mehr allein da **** Anfang kam mir das auch alles komisch vor schliesslich kann ich alles allein ... bin ja schon gross ich brauch keine Hilfe ... was will mir der Kerl da beweisen ....Inzwischen nach fast 1 Jahr hab ich gelernt das zu geniessen... das er seine #Dominanz auch im Alltag miteinbringt ... einfach mal sagen zu können mach du das bitte klar mein Schatz ...und er macht es gern .... und ich fühle mich von Tag zu Tag freier glücklicher leichter ....ich hab mal am Anfang zu ihm gesagt so ganz romantisch du bist für wie mein Akkuladegerät ...und es ist so... ich geniesse es einfach auch mal die schwache Frau zu sein ...

daher Mel geniesse dieses Gefühl diese Aufmerksamkeit ....
Elapidae: Moin...

Ein Schwert kann man unter Seide verstecken und einen Fogger mit einem Alerbastergriff versehen. Es sieht halt schön aus, oder verdeckt die Schärfe. Aber wie ich so schön sage, ein Anstrich kann morsches Holz nicht verdecken.

Aus meiner Sicht haben Umgangsformen gar nichts mit Dominanz zu tun. Und Kultiviertheit kann auch dominant wirken. Wer wann wo wem die Tür aufmacht spielt überhaupt keine Rolle solange Top und sub zusammenpassen.

Und wenn ich jemanden flor**e Vaginas mitbringe kann das trotzdem dominant sein. Je nachdem wie ich die Übergabe gestalte.

Wenn ich an Umwerben denke, dann kommt mir übrigens der 'Sonnentau' in den Sinn.

Ich mag fleischfressende Pflanzen und davon den Sonnentau am Meisten. Alle Sonnentauarten haben mit klebrigen Sekreten besetzten Tentakel auf den Blättern, die bewegt werden können. Diese sind gestielte Drüsen, die ein klebriges, zuckerhaltiges Sekret absondern, dessen Schimmern Insekten anzieht, die dann am Sekret kleben bleiben. Die Tentakeln in der unmittelbaren Umgebung um die Beute neigen sich daraufhin ebenfalls in Richtung des Fangs und verstärken so die Haftung und spätere Verdauung. Die gefangenen Tiere finden entweder durch Erschöpfung den Tod oder ersticken am zähen Sekret, das in ihre Tracheen einsickert und diese verstopft.

Also... vielleicht sind für einige subbies das Umwerben vielleicht so etwas wie der zuckrige Kleber auf dem Sonnentau. Bloß das der Tod als Resultat vielleicht ein wenig übertrieben ist. Aber wer weiß... ein anderer Name für den Höhepunkt ist ja auch süsser Tod... *fg*

Dominante Grüße

Die Schlange
Old-Odin: eine frage die eigentlich gar keine frage ist.

denn: sobald ich mir das 1. mal die frage stellen würde:stelle ich mich mit meinem handeln als dom selbst in frage?wäre ich ab diesem augenblick keiner mehr.

so kann ich ihr morgens rosen schenken und sie abends deren dornen spüren lassen,ihr mittags die türe aufhalten und des nachts die kerkertüre ins schloß fallen lassen..

souveränität hat man oder man hat sie nicht, hat man sie spielen solche fragen keine rolle.

meine meinung

gruß Odin