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Unterschied männlich-weiblich D/S

Hallo liebe BDSM-Clubber,

wir kommen gerade von einem SM-Treff, wo wir eine interessante Diskussion hatten.

Folgendes: wenn bei einem BDSM-Spiel die Rollen so verteilt sind, dass der Mann Dom ist und die #Frau #Sub, dann ist es in der Regel so, dass die #Sklavin dem Herrn auch s**uell völlig zur Verfügung stehen muss, d.h. der Dom benutzt die #Sklavin unmittelbar und direkt ganz nach seiner #Lust und Laune: er fasst sie an, wann immer er möchte, er benutzt sie, zwingt sie zu or**s** und schläft mit ihr, ganz wie es ihm gefällt und in der Regel ist es auch so, dass die #Sklavinnen es auch geniessen, wenn sie der Libido und den s**uellen Spielen ihres Meisters mehr oder weniger ausgeliefert sind.


:smile: ooh: :mellow: :lol: :huhm: :brill: :blink: :tongue: :bang:

Ok, soweit alles klar.

Aber folgendes, wenn die gegenteilige Situation herrscht, d.h. der Mann ist #Sklave und die #Frau ist #Dominant, dann ist es oft so, dass ein Teil des Spiels darin besteht, dass s**ualität immer wieder verweigert wird. D.h. der männliche #Sklave möchte seine Meisterin #lecken und mit ihr schlafen, aber die #Domina lässt ihn nicht ran. Bei SM-Parties und im Fernsehen sieht man immer wieder, dass die männlichen #Sklaven ersteinmal die #Stiefel ihrer Herrinnen #lecken müssen und wenn sie der Herrin zu nahe kommen, dann werden sie in der Regel hart bestraft.

:huhm: :wink: :smile:

Jetzt ist die Frage, ob das für männliche #Sklaven nicht wahnsinnig frustrierend ist, wenn sie s**uell andauernd zurückgewiesen werden. Ist das ein Teil der #Lust oder wäre es den männlichen #Sklaven auch lieber, wenn sie von ihren Gebieterinnen auch s**uell so hart benutzt werden, wie in der Regel Doms ihre #Sklavinnen benutzen?

LG


:thief: :thief:
12 Kommentare & Antworten
damned: Hört sich ein bisschen nach Nachspielen von Klischees **** Endeffekt kann ja jeder tun wie er will, und wenns sich ergibt dass der #Sklave ausgiebig gef***t wird weils der #Herrin gefällt... auch gut, oder?
bdsm-1001-nights: Vielleicht könnte man es so definieren,

bei männlicher #Dominanz geht es eher um das Ausleben der Libido, was Nähe bedeutet.

Bei weiblicher #Dominanz geht es eher darum, den #Sklaven ersteinmal auf Distanz zu halten, um zu klären ob der Sklave sich auch benimmt.

:smile:

Heisst das dann, das männliche #Dominanz tendenziell eher Nähe herstellt und weibliche Dominaz eher Distanz?

:wink: :wink: :wink:
Sadistica: Klischees, würd ich mal meinen. Klar kommen die nicht von ungefähr. Aber bei den FemDom-Paaren, die ich so kenne und die dauerhafte Partnerschaften leben is da nix von wegen ständiger Distanz, selbst in gelebten D/s-Beziehungen, sogar teilweise mit TPE/#extremem gelebten Machtgefälle gibts so eine "gespielte Distanz" eher selten.

Aber dass es solche Unterschiede gibt, hab ich glaub neulich schon mal in nem anderen Thread geschrieben...

Ich sags mal so... manchmal wird die Libido des Mannes gerade durchs Keuschhalten #extrem befriedigt. Klingt komisch - ist aber so. Weil seine Wünsche nämlich genau in diese Richtung gehen.

Und selbst wenn malesub selbst nicht #aktiv #f***en darf - was ja vorkommen kann - so heißt das ja nicht, dass er nicht trotzdem auch körperlich auf seine Kosten kommt. Wie auch immer das dann geartet ist (#a***, abmelken, als lebenden #D**** nutzen etcpp)
arabeske: bei männlicher #Dominanz geht es eher um das Ausleben der Libido, was Nähe bedeutet.
üblicherweise wird es in etwa so formuliert:

für männer bedeutet s** nähe, bzw. männer stellen durch s** nähe her, frauen brauchen nähe, um s** haben / genießen zu können.

ob das nun so allgemein stimmt, weiß ich nicht, aber auf jedenfall würde ich s** keinesfalls grundsätzlich mit nähe gleichsetzen.

arabeske
arabeske: doppelt


[Bearbeitet am: 15/8/2008 von arabeske]
Bonnie: Das sehe ich anders. Wieso sollte GV denn bedeuten, dass eine Frau ihre Macht aufgibt? Selbst in einer Stellung, in der der #Sub quasi "die Domme nehmen muss", hat sie immer noch einige Möglichkeiten. Sie kann ihn in der Richtung erziehen, dass er kurz vor seinem Höhepunkt aufhört und die #Herrin andersweitig zu ihrem bringt. Das ist ganz schön frustrierend und zeigt mehr als deutlich, wer eigentlich das Sagen hat. Kommt #Sub aber trotzdem zum Höhepunkt, kann man ihn durch anschließende "erzieherische Maßnahmen" dazu bringen, dass er sich das Ganze das nächste Mal mindestens 2 Mal überlegt. :wink:Außerdem kann Domme #Subbie bei gewissen Stellen auch noch ganz schön zusetzen. Man denke nur an die vielen Kratz- und Beißmöglichkeiten während der Missionarsstellung. Lieben GrußBonnie
Sadistica: Man denke nur an die vielen Kratz- und Beißmöglichkeiten während der Missionarsstellung.

:smile:

Wie Recht du doch hast
Burgfrau: Wer Phantasie hat ist klar im Vorteil :smile:
FunkendesMeeres: Jetzt dachte ich immer das kommt auf die persönliche Einstellung an....oder sind wir alle Einheits-SMler??Ich werde mir sicher meine Art erhalten... Was immer jemand anderes davon halten mag... :blink: :blinker FunkendesMeeres :lol:
arabeske: Wenn\'s nichts mit Kontrollverlust zu tun hat, womit dann?
mit macht-ausübung

arabeske
arabeske: Sprich, der dominante Mann übt Macht aus, in dem er seine Bedürfnisse so oft an seiner #Sklavin befriedigt wie er will, ohne dass sie etwas dagegen machen kann.Die dominante Frau hingegen übt Macht aus, in dem sie zu ihrem #Sklaven sagt: "Ich weiß, du willst es, du kriegst es aber nicht."?
genau so k: -

- was nicht heißen soll, daß es immer so sein muß

arabeske
felixabc: Hallo,der Ansatz ist total falsch. Die Frage stellt sich mir gar nicht.Wenn man entsprechende Erfahrung hat dann weiß man doch daß es hier bei SM um Individualität geht. Es wird was ganz persönliches ( das eigene ICH, ganz tief innen drin ) ausgelebt. Beim s** hab ich die 49 ( ? ) unterschiedlichen Stellungen; es wird gebumst und es wird befriedigt.Wir können drüber diskutieren ob man in der Stellung oben oder unten besser zum Orgasmus kommt. Für mich gilt es nicht so beim SM. Es gibt Dominas die bum** niemals mit den SUBs und trotzdem sind die SUBs süchtig nach der Herren- sie werden von der #Herrin geschlagen, heruntergedrückt, #gefesselt..... ( da ist Zuneigung da; da ist Vertrauen da, die Angst verlassen zu werden wird ausgelebt.." bitte bleib bei mir.." du legst deinen Kopf bei der Domina in den Schoß und spürst die Hand im Genick, die fest zupackt und du genießt )es gibt so viele Komponenten, die kann man gar nicht alle aufzählen und die sind alle Individuell. Es gibt Leute die trennen s** und SM.Ich kann nur sagen: weg von den Klischees: so bei der Domina fängst du bei den Stiefeln an zu #lecken und dann..... ( das geht dann nach Drehbuch - grinz- )Bis hierhin - darüber könnte man ein Buch schreiben-Das wasr oder wars das.Felix