Direkt-Aufruf :
Sub gleich schwache Persönlichkeit?

Ich stelle mir des öfteren die Frage, ob der Wunsch s**uell geführt zu werden eine schwache Persönlichkeit voraussetzt. Ich persönlich werde relativ schnell wütend wenn jemand im Alltag (ob männlich oder weiblich) versucht #dominant zu sein. s**uell kann ich mir allerdings nichts geileres vorstellen als mich einer #Frau zu unterwerfen. Deshalb mache ich mir Gedanken darüber woher dieser Unterschied (zwischen Abneigung im Alltag und Gefallen an devotem s**) kommt. Ich mache mir teilweise sogar Sorgen, dass diese Haltung auf den Alltag überschlagen könnte. Würde mich über eure Meinungen freuen.
8 Kommentare & Antworten
stilles-gift: Meine #Unterwerfung ist mein Geschenk an meinen Herren, im Alltag lasse ich mir von keinem die Butter vom Brot nehmen.Ich habe schon eine recht hohe Alltagsdominanz, aber wenn ich mich schwach geben möchte weiß ich das diese Person mich auch als starker Mensch akzeptiert

Ohne das würde ich ihm nie meine #devote Seite zeigen
ZMA: aber ein "Dom" hat nur dann die Macht und kann dominieren, wenn es die #Sub zulässt. Wir übertragen die Macht und können sie auch wieder nehmen.
Sehr guter Punkt. Ich hab meine Neigung in letzter Zeit sehr unterdrückt, weil ich mir dachte "Was machst du hier eigentlich? Du kannst dich doch nicht so schwach präsentieren und dann in die Welt hinaus spazieren!". Wenn man es allerdings so betrachtet, macht man den Dom zu seinem Spielball. (Mal von den Paaren abgesehen die sich wirklich lieben und sich nicht nur auf einer s**uellen Ebene treffen)

Also wie ihr seht ist das hier mehr ein "Selbsthilfe-Thread".

Es ist schön zu sehen, dass es #Subs gibt die sich liebend gerne unterwerfen und danach erhobenen Hauptes ihr Leben leben. Ich hoffe ich erreiche den Punkt auch irgendwann. Danke für das Feedback.
stilles-gift: Devotes Verhalten bezeichnet meist als übermäßig empfundenes unterwürfiges und ergebenes Verhalten eines Individuums gegenüber einem anderen. Das Gegenteil zu Devotion ist Dominanz

Im BDSM-Bereich ist das Adjektiv "devot" s**uell konnotiert. Dort werden Personen als devot bezeichnet, die sich zur eigenen Luststeigerung anderen unterwerfen und sich freiwillig durch die Anwendung physischer oder psychischer MetHo*** dominieren lassen. Hierbei werden häufig im Vorfeld die Regeln festgelegt, in deren Grenzen der devote Part die Abgabe von Kontrolle als erotisches Stimulans empfindet.

Unterwürfigkeit bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch eine Disposition und ein Sozialverhalten, bei dem das eigene Handeln dem Willen einer anderen Person untergeordnet, oder der Autorität einer anderen Person Glauben geschenkt wird.

In der BDSM-Szene sind Maledom-Rollenspiele weit verbreitet und können hauptsächlich dem Bereich des DS (Dominance and Submission), aber auch dem „klassischen“ SM (Sadomasochismus) oder BD (#Bondage and Discipline) zugeordnet werden. Die submissive #Sklavin verehrt den Herrn oder Dom von lat. Dominus (Herr, Hausherr); direkte s**uelle Handlungen können, müssen aber nicht im Mittelpunkt des Verhältnisses stehen. In der Regel geht Maledom mit „safe, sane and consensual“ einher.



ich lese nirgendwas von dienen.Also ist das auslegeungssache was ne Sub für ihren Herren tut, jeder wie er es will.
stilles-gift: Werter Domsathyr, -Ich habe aus Wikepedia kopiert, vergessen beizuschreiben- ich muss auch keine böse Warda anmachen oder versuchen anzugreifen

ich sowie jeder andere hat das Recht hier seine Meinung zu sagen, leider endet dies damit das sich manche Leute hervorheben und meinen über SM das beste allgemein Wissen zu besitzen.Ich finde es furchbar das man hier überlegen muss was man schreibt weil sich ja mit jeden einzelnen Husten einer angegriffen fühlt.


Wenn ihr euern Weg gefunden hat, fein wenn s passt ist das doch schön.Ich glaube nicht das du Warda so verteidgen musst, weil sie auch gut austeilen kann, bissher haben wir einen Stammtisch wo wir zusammen trafen auch immer zusammen wieder verlassen ohne das ihr oder mir Augen oder Nase fehlten.

Ich halte mit meiner Meinung nicht hinter den Berg nur weil es einem aufstösst, das was ihr manchmal schreibt stösst anderen auch auf und es stört euch nicht.
Old-Odin: was bitte hat die frage der persönlichkeit mit stärke oder schwäche zu tun?

jeder einzelne mensch hat seine eigene persönlichkeit. diese respektiere ich. punkt

ob ich etwas als stärke oder als schwäche empfinde liegt im auge des betrachters.ich erlaube mir nicht, mein persönliches empfinden als maßstab an einen menschen anzulegen.nebenbei bemerkt, gestehe ich auch niemand anderem dieses recht zu.

es darf also gott verdammich dienen wer dienen will, stolz sein wer sich stolz fühlt. darf durcheinander mischen an gefühlen was ihm gut tut und leben wie er leben will. (mit erinnerung an rosa luxemburg)

was also? was begründet das urteil: #sub = schwache persönlichkeit?? ausser der eigenen wertung??

Odin
Leylaunie: @ ZMA
Ich stelle mir des öfteren die Frage, ob der Wunsch s**uell geführt zu werden eine schwache Persönlichkeit voraussetzt.
Meiner Meinung nach nicht! Wie kommst du darauf?Beruflich gebe ich auch den Ton an, vlt. kann ich mich deshalb so gut meinem Schatzi unterwerfen? Ich weiß es nicht. Ist aber so.

woher dieser Unterschied (zwischen Abneigung im Alltag und Gefallen an devotem s**)
Ich käme auch nie auf die Idee irgendwann vor meinem Azubis zu knieen zu wollen und sie anzuflehen: Entscheidet ihr heute, bitttee!!!Es sind doch zwei #paar #Schuhe, gegenüber einer bestimmten Person unterwürfig zu sein oder allen Leuten.

@ Sarmina
ich kann die komplette Kontrolle übertragen, kann meinen Kopf ausschalten, nur noch fühlen, mich erniedrigen lassen ohne meinen Stolz zu verlieren und dabei diekomplette Welt vergessen, weil es mein eigener freie Wille ist, es bei bestimmten Personen zu tun.
Während ich erniedrigt werde habe ich gar keine Zeit darüber nachzudenken ob ich jetzt stolz auf mich bin. Evtl. empfinde ich Scham in dem Moment aber auf keinen Fall stolz. Hinterher, ja da bin ich stolz auf mich, etwas bestimmtes geschafft zu haben. Aber während der #Erniedrigung wechselt sich Scham mit Erregung mit Woahhh, für was anderes ist da kein Platz mehr.Wie schaffst du es deinen Kopf auszuschalten, die Welt komplett zu vergessen und gleichzeitig stolz zu sein?

Justine
Jane Doe: Hallo ZMA,

Du schriebst: "Deshalb mache ich mir Gedanken darüber woher dieser Unterschied (zwischen Abneigung im Alltag und Gefallen an devotem s**) kommt." Ich denke, dass Du alltägliche Versuche, Dich zu dominieren unbewusst als eine Art s**uellen Übergriffes wahrnimmst. Die devote Rolle ist bei Dir s**uell besetzt, für das Intime reserviert, daher vielleicht die Wut, wenn jemand unwissentlich eine Grenze überschreitet, die Du zwischen dem Alltag und der s**ualität ziehst.Sollte ich halbwegs richig liegen mit meinem Deutungsversuch, so kann ich es gut nachvollziehen, denn bei mir ist es ähnlich.

LGJ.D.
etrangere: Um zu dienen, sich hinzugeben, muss man seine sehr verletzliche Seite öffnen.

Das kann nun unterschiedliche Motive **** gibt, das weiß ich von befreundeten Doms, Subs, die einen "Retter" suchen, die verschiedene Baustellen haben und diese mit einem erfahrenen Dom beheben (können). Auf meiner dominanten Seite habe ich aber jede Menge Männer erlebt, die im Alltag verantwortungsvolle Positionen bekleiden, Ärzte, Firmeninhaber über mittelständische bis größere Firmen, Professoren, die ihre #devote Seite mit einer #Femdom ausleben und sich endlich einmal fallen lassen können in sichere Hände.

Auch ich bin eine Frau, die keine wesentlichen Baustellen im Leben hat, nichts, was ein Dom für sie regeln müsste. Mein letzter Dom hat zu mir u.a. gesagt, ich hätte ihn nicht genug gefordert, denn ich hätte keine Schwächen Trotzdem wünsche ich mir, der #Lust meines Partners, wenn ich nicht mehr Single bin, zu dienen, einfach loslassen zu können und mich hinzugeben in seine Hände. Ich finde, dass das sehr viel Stärke braucht, einfach einmal loszulassen, als die Fäden, die man sonst zieht, aus der Hand zu geben.